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Abwehrspezialist von Preußen Hameln will mit dem Bezirksligisten „was erreichen“ / Auch Schäfer kommt

Klimke ist der neue Kracher beim FC Springe

Von Jan-Erik Bertram

Fußball. Der FC Springe hat wieder mal einen dicken Fisch an Land gezogen. Nach Dennis Offermann, Sascha Buchholz und Daniel Hake im Vorjahr kommt nun ein weiterer Spieler mit Oberliga-Erfahrung zu dem Bezirksligisten: Ruven Klimke von Preußen Hameln. Zugesagt hat den Springern auch Vitali Schäfer von Bezirksliga-Absteiger TSV Deinsen. Die beiden sind die FCS-Zugänge drei und vier nach Abbas Yaber (Tündern) und Dennis Klippstein (Deinsen). Francesko Rukavina verlässt die Springer unterdessen – er wechselt zu Landesliga-Aufsteiger SSG Halvestorf-Herkendorf, der künftig von seinem Bruder Milan trainiert wird.

Ruven Klimke will zumindest mittelfristig mit dem FC Springe in

Von Jan-Erik Bertram

Fußball. Der FC Springe hat wieder mal einen dicken Fisch an Land gezogen. Nach Dennis Offermann, Sascha Buchholz und Daniel Hake im Vorjahr kommt nun ein weiterer Spieler mit Oberliga-Erfahrung zu dem Bezirksligisten: Ruven Klimke von Preußen Hameln. Zugesagt hat den Springern auch Vitali Schäfer von Bezirksliga-Absteiger TSV Deinsen. Die beiden sind die FCS-Zugänge drei und vier nach Abbas Yaber (Tündern) und Dennis Klippstein (Deinsen). Francesko Rukavina verlässt die Springer unterdessen – er wechselt zu Landesliga-Aufsteiger SSG Halvestorf-Herkendorf, der künftig von seinem Bruder Milan trainiert wird.

Mit Klimke haben die Springer „einen echten Kracher“ verpflichtet, sagt Trainer Franz Genschick. Auf dessen Terrasse in Bad Münder fand vor wenigen Tagen das entscheidende Gespräch mit dem 24-Jährigen statt, der nur eine Straße weiter wohnt. Die Nähe zu seinem Wohnort war für Klimke ein Argument für den Wechsel nach Springe. Die sportliche Perspektive ein anderes: „Ich habe das Gefühl, dass beim FCS eine Aufbruchstimmung herrscht, dass ich in Springe was erreichen kann.“

Der Aufstieg mit dem FCS in die Landesliga ist zumindest mittelfristig Klimkes Ziel – und auch das von Genschick: „Wir wollen nicht trommeln, aber wir wollen es oben spannend machen.“ Schon in der abgelaufenen Saison spielten die Springer oben mit, für den ganz großen Wurf fehlte es im Kader allerdings an der Breite: „Jetzt haben wir Alternativen“, sagt Genschick.

In der C-Jugend war Klimke vom VfB Eimbeckhausen zu Preußen Hameln gewechselt, durchlief dort alle Jugendmannschaften und feierte in seinen sechs Jahren im Herrenbereich zwei Aufstiege. „Ich denke, dass ich Springe mit meiner Erfahrung weiterhelfen kann“, sagt er.

In dieser Saison stieg der Innenverteidiger mit Hameln allerdings aus der Oberliga ab. Nicht nur sportlich läuft es bei den Preußen nicht, der Klub steckt auch in finanziellen Schwierigkeiten – die Ungewissheit, wie es weiter geht, war ein weiteres Argument für Klimke, den Verein zu wechseln. Angebote hatte er zuhauf: Egestorf/Langreder, Tündern, Halvestorf, Bavenstedt und Lachem hätten die Fühler ausgestreckt, sagt er, „irgendwann bin ich gar nicht mehr an mein Telefon gegangen“. Und: „Der FCS ist ein gesunder Verein, da ist nicht so ein Hin und Her wie in Hameln.“

In Hameln spielte Klimke in der Innenverteidigung, kam in der abgelaufenen Saison 27 von 30 Spielen zum Einsatz, erzielte drei Tore. „Er ist einer der besten Defensivspieler der Region“, sagt Oliver Geide, der gemeinsam mit Genschick am Kader für die kommende Saison bastelt. Ob er in Springe auch auf der Manndeckerposition spielt oder vor der Abwehr, um die Vorstöße von Sascha Buchholz abzusichern, ist noch offen. Sicher ist: In der Defensive ist der FCS künftig bestens aufgestellt.

In der Offensive könnten die Springer allerdings noch einen zuverlässigen Knipser neben Dennis Offermann gebrauchen. „Ich will nicht ausschließen, dass noch jemand für den Sturm kommt“, sagt Geide. Gespräche würden laufen, „aber es muss alles passen“.

Vitali Schäfer traf in der vergangenen Saison für den TSV Deinsen nur einmal. Der 23-Jährige sei aber „flexibel einsetzbar, gerade auf den Außenpositionen im Mittelfeld“, sagt Geide.

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