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Kein Spieler ist beim FCE unwichtig

ELDAGSEN. War das der Befreiungsschlag? Nach drei Niederlagen in Folge ohne eigenes Tor in der Fußball-Landesliga hat der FC Eldagsen am Dienstag im Bezirkspokal gegen den SV Bavenstedt gewonnen – das gibt Hoffnung für das Punktspiel am Sonntag (15 Uhr) bei der TSV Burgdorf.

Steven Berger (r.) hat in Bavenstedt ein starkes Comeback gegeben, ist aber noch nicht fit für 90 Minuten. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Holger Gehrmann ist nach dem Sieg ein Stein vom Herzen gefallen. „Wenn du nichts mitnimmst in einem Spiel, wo du so viel investierst, dann kannst du irgendwann den Seelenklempner holen“, sagt der FCE-Trainer. Über das Erreichen des Pokal-Viertelfinales freute er sich daher erst an zweiter Stelle. „Wichtiger war mir, zu sehen, dass wir das Tor mal wieder treffen und dass wir in der Lage sind, auch ein Topteam zu schlagen – dafür trainieren wir ja.“

Zu den Topteams gehören die Burgdorfer nicht. „Aber wir müssen immer an die Grenze gehen. Das ist mir bewusst, seit ich in Eldagsen angefangen habe“, sagt Gehrmann. „Aber wenn es dann auch noch spielerisch klappt wie beim ersten Tor in Bavenstedt, dann ist es perfekt.“

Zweimal hat Gehrmann die Burgdorfer in dieser Saison beobachtet, „beide Male waren sie gut“, sagt der FCE-Trainer. Aber erst am vorigen Wochenende holte die TSV in Krähenwinkel ihre ersten Punkte, als sie in der Schlussphase ein 1:2 noch in einen 3:2-Sieg verwandelten. Patrick Hiber ist der Dreh- und Angelpunkt der Burgdorfer, „aber da gibt es auch andere gute Fußballer“, sagt Gehrmann.

Er muss auf André Gehrke verzichten, der in Bavenstedt die Rote Karte sah. Ansonsten sieht es personell deutlich besser aus. Sebastian Mende und Sebastian Schierl, die im letzten Punktspiel in Pattensen verletzt ausschieden, spielten in Bavenstedt schon wieder durch. Steven Berger gab eine Halbzeit lang sein Comeback und „hat einen guten Eindruck gemacht, aber für 90 Minuten reicht es noch nicht“. Wie auch bei Tolga Nemnezi, der die letzten Minuten spielte. Auch Abas Jaber ist in Burgdorf wieder dabei.

„Wir brauchen alle Spieler, keiner ist unwichtig“, stellt Gehrmann klar. Denn das „immer an die Grenze gehen“, das Gehrmann fordert, ist kräftezehrend. Stürmer Tilman Gust etwa wurde in Bavenstedt nach einer knappen Stunde nicht aus taktischen Gründen ausgewechselt. „Er war platt“, so Gehrmann, „da sieht man, wie viel wir ackern mussten.“

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