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Kanngießer sagt Tschüss – nicht ganz freiwillig

BAD MÜNDER. Die ersten Unstimmigkeiten in der HSG Deister-Süntel, dem Zusammenschluss der HF Springe und der Handballabteilung der TuSpo Bad Münder, gibt es schon, bevor es richtig los geht. Das Herren-Team der TuSpo, künftig die zweite Mannschaft der HSG, ärgert sich über den Vorstand.

Wolfgang Kanngießer winkt zum Abschied. Die TuSpo-Herren, künftig HSG Deister-Süntel II, hätten mit ihrem Trainer gerne weitergemacht. Foto: Antel
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Grund: Die Nicht-Verlängerung mit Trainer Wolfgang Kanngießer. Der hatte die Mannschaft sechs Jahre lang trainiert. Er bekam auch ein Angebot für die neue Saison, „der Vorschlag war aber völlig inakzeptabel“, so Kanngießer. Sein Honorar wäre ab der kommenden Serie deutlich geringer ausgefallen. „Wir hätten die Differenz auch aus der Mannschaftskasse bezahlt“, sagt Kapitän Jan Voges – den Vorschlag habe der HSG-Vorstand aber abgelehnt. Die Mannschaft bleibe dennoch zusammen, sagt Voges. Kanngießer will eine Handball-Pause einlegen.

Er verabschiedete sich mit einer 23:24 (8:15)-Niederlage im Topspiel gegen die HSG Schaumburg-Nord III. Dabei verschlief die TuSpo die erste Hälfte und fing sich etliche Gegenstoß-Tore ein. Nach dem Seitenwechsel „haben wir richtig Gas gegeben“, so Voges. Jetzt stand die Abwehr, Keeper Marco Baade hielt überragend – die Aufholjagd wurde aber nicht mit einem Punkt belohnt. Die TuSpo beendete die Saison damit auf Platz3.

TuSpo Bad Münder: Baade, Berger – C. Kanngießer (6), Voges (4/1), T. Kanngießer (3), Priesett (3), Behrendt (2), Hanisch (2), BAlewski (1), Mönkeberg (1), Rückert (1), Rathing, J. Kanngießer, M. Ertel.

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