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In 00:24,99 Minuten steht der Springer über 50 Meter Schmetterling im DM-Finale am Freitag

Jan Hesse erkämpft erste Endlauf-Teilnahme

Von Dieter Gömann

Schwimmen. Dass die Bäume des Erfolgs nicht in den Himmel wachsen, musste Jan Hesse bei den 122. Deutschen Meisterschaften im Schwimmen im Europasportpark in Berlin bei seinem gestrigen Auftritt erleben. Die Zeit der nationalen Titelkämpfe, in der die Jahrgangswertung für ihn vorrangig war, liegt hinter dem „Sportler der Jahres 2009“, und erstmals ging es für den 20-jährigen Springer darum, sich in der offenen Klasse mit den besten Aktiven im Deutschen Schwimm-Verband (DSV) zu messen.

Über 50 Meter Schmetterling gelingt dem Springer Jan Hesse der E

Von Dieter Gömann

Schwimmen. Dass die Bäume des Erfolgs nicht in den Himmel wachsen, musste Jan Hesse bei den 122. Deutschen Meisterschaften im Schwimmen im Europasportpark in Berlin bei seinem gestrigen Auftritt erleben. Die Zeit der nationalen Titelkämpfe, in der die Jahrgangswertung für ihn vorrangig war, liegt hinter dem „Sportler der Jahres 2009“, und erstmals ging es für den 20-jährigen Springer darum, sich in der offenen Klasse mit den besten Aktiven im Deutschen Schwimm-Verband (DSV) zu messen.

Gestern sprang der für den SV Wasserfreunde 98 Hannover startende Springer gleich zweimal in das 50 Meter Becken des Europasportparks. Auf dem Programm stand zunächst der Wettkampf über 100 Meter Rücken.

Im fünften von insgesamt fünf Vorläufen schlug Hesse in 00:59,34 Minuten an. Mit dieser Zeit lag er 2,24 Sekunden über seiner Bestzeit von 00:57,10 Minuten, mit der er nach Berlin angereist war.

Von 42 Vorlaufstartern reichte diese Zeit nur zu Platz 24 im Gesamtranking. Mit möglichen 00:57,70 Minuten hätte Hesse als Achter den Endlauf erreichen können.

Dass er die Chance des DM-Endlaufes verpasste, hat zweierlei Gründe. Einerseits war der 20-jährige in dieser Saison nicht im entferntesten an seine Bestleistung aus dem vergangenen Jahr herangekommen, andererseits musste er wie alle seine Konkurrenten der neuen Kleiderordnung Tribut zollen. Die sogenannten „Wunderanzüge“ sind seit Jahresbeginn nicht mehr erlaubt, und die Schwimmkonkurrenz muss sich ab sofort auf schwächere Zeiten einstellen.

Die für alle neue Herausforderung meisterte Jan Hesse bei seinem zweiten Start vorzüglich. Über 50 Meter Schmetterling schlug der Springer im vierten von vier Vorläufen als Dritter am Beckenrand an. Mit erzielten 00:24,99 Minuten qualifizierte er sich als Gesamtsiebter von 33 Teilnehmern für das Finale am morgigen Freitag. Mit zwei Starts und einer Finalteilnahme liegt der 20-Jährige voll im Soll seiner persönlichen Zielvorstellung.

Ein zweites erhofftes Finale kann für den für die Wasserfreunde Hannover startenden Hesse heute noch dazu kommen, wenn er über 100 Meter Schmetterling und 50 Meter Rücken an den Start geht.

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