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Trainer Franz Genschick will mit dem FC Springe in der Bezirksliga noch „oben schnuppern“ / Morgen kommt Evesen

In der Rückrunde soll der Start besser klappen

Fußball (jab). Trainieren konnte Bezirksligist FC Springe bislang nur auf dem Aschenplatz. Der ist dadurch uneben, friert nachts immer wieder an und müsste geschleppt werden, damit das Punktspiel am Sonnabend (15 Uhr) gegen den VfR Evesen angepfiffen werden kann. Noch lieber wäre es FCSCoach Franz Genschick aber, „wenn wir auf Rasen spielen. Vielleicht geht es ja auf dem B-Platz“.


Ob gespielt wird, ist vor dem Wochenende also wieder einmal offen. „Wir wollen“, sagt Genschick. Dabei zählt Evesen zu den Springer „Angstgegnern“. Die Hinrundenpartie am ersten Spieltag verlor der FCS 0:1. Es folgten drei Niederlagen aus den nächsten vier Spielen. „In der Rückrunde wollen wir einen besseren Start hinlegen“, sagt Genschick.

Beim 0:0 in Eldagsen zeigte sich seine Elf nach der langen Winterpause zumindest defensiv schon sattelfest. Vorne lief noch nicht viel zusammen. In Eldagsen fehlte im ersten Durchgang allerdings auch der bislang beste Torschütze Sönke Wyrwoll – er hatte in der Woche vor dem Derby aus beruflichen Gründen kaum trainiert und wurde deshalb aus der Startelf gestrichen. Jetzt ist er im Training wieder regelmäßig dabei – und für das Evesen-Spiel gesetzt. Wie auch Julian Dettmer, der Oliver Geide als Libero ablösen könnte. Geide hatte sich in Eldagsen am Arm verletzt, ob er spielen kann, ist noch fraglich. Ausfallen werden auf unbestimmte Zeit die verletzten Mark Helbig und Stefan Meyer.

Sechs Punkte trennen die Springer von einem Abstiegsplatz, acht sind es bis zur Tabellenspitze. „Wir hängen mittendrin“, so Genschick, – das gleiche gilt für die punktgleichen Eveser, die „von hinten raus auf Konter spielen und flinke Stürmer haben“, so Genschick, der sich nach vier Spielen in Folge ohne Niederlage in der Tabelle eher nach vorne orientiert. „Wir wollen oben noch schnuppern“, sagt er. Ein Vorteil für die Springer am Sonnabend könnte sein, dass bei den Gästen Timo Engwer und Patrick Benecke aus beruflichen Gründen auszufallen drohen. „Das wäre ein großer Nachteil für uns“, so VfR-Coach Frank Malisius.

Die Planungen für die kommende Saison gehen derweil voran beim FCS. Der Großteil der Spieler habe bereits zugesagt, mit einigen wenigen werde noch gesprochen. Mit Dennis Offermann etwa, der seit Beginn der Saison in Bremen wohnt. Bei Zugängen setzt Genschick für die kommende Serie auf den Nachwuchs. „Fünf oder sechs A-Jugendliche werden dazustoßen“, sagt er. Von außen sollen wenige gezielte Verstärkungen hinzukommen.

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