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Trainer Werner Schwekendiek über das Nettelreder Frauenteam, seine Arbeit und gesteckten Ziele

„Ich wollte einmal Erwachsene trainieren“

Fußball. Zu Beginn dieser Saison hat Werner Schwekendiek das Traineramt bei den Bezirksliga-Frauen des TSV Nettelrede übernommen. Der neue Trainer hatte viele Jahre in der 1. Herrenmannschaft des TSV Nettelrede zu damaligen Bezirksligazeiten gespielt. Mit ihm sprach NDZ-Mitarbeiter Dieter Gömann.

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Sie überwintern auf dem ersten Tabellenplatz. Wie fühlt sich das an?

Es fühlt sich ausgesprochen gut an. Die Mannschaft hat im ersten Halbjahr sehr gut mitgezogen und hat sich diese Platzierung verdient. Die Trainingsbeteiligung war noch nie so hoch wie derzeit.

Und welchen Stellenwert hat für Sie der Titel „inoffizieller Herbstmeister“?

Das ist die Belohnung für die Arbeit, die wir gemacht haben. Natürlich hat man mit diesem Titel noch nichts gewonnen. Als Standortbeschreibung sehe ich dies schon.

Im letzten Spiel des Jahres kassierten Sie ein überraschende 1:2-Heimniederlage gegen die FSG Lauenhagen. Was sind die Gründe dafür?

Ich denke, es wird Zeit, das die Winterpause kommt. Ich hatte fünf verletzte oder verhinderte Spielerinnen zu beklagen. Obendrein waren vier gesundheitlich angeschlagen.

Sie haben das Traineramt zwei Wochen nach Saisonbeginn von Yvonne Frank übernommen. Wie kam es dazu?

Es wurde lange diskutiert und es gab auch Kandidaten. Ich wurde aus dem Spielerinnenkreis vorgeschlagen. Man kennt mich, weil ich auch die C- und D-Mädchen im Verein trainiere. Ich wollte mal sehen, ob ich auch Erwachsene trainieren kann. Und dann habe ich sofort zugesagt.

Wo haben Sie die Schwerpunkte für Ihre Arbeit gesetzt?

Ich habe mir zwei Schwerpunkte gesetzt. Zunächst wollte ich die Mannschaft konditionell nach vorne bringen. Ich glaube, das scheint mir gelungen zu sein. Außerdem will ich das Team spielerisch besser machen. Dies ist in Ansätzen gelungen

Und was fehlte Ihrer Mannschaft bei Ihrem Amtsantritt?

Vom Grundsatz her hatte ich das Gefühl, dass es der Mannschaft an Kraft fehlte und dadurch das Spielerische automatisch nicht funktionierte.

Sie haben zahlenmäßig einen kleinen Kader. Wie kompensieren Sie Ausfälle von Spielerinnen?

Ich stimme mich mit Dietmar Wente, Trainer der 2. Damen ab, um aus seiner Mannschaft Spielerinnen in die 1. Damen einzubauen.

Ist bei Ihnen und der Mannschaft das Wort „Meisterschaft“ schon über die Lippen gegangen?

Bei der Mannschaft speziell noch nicht. Bei mir schon in gewisser Weise. Ich möchte so lange wie möglich oben mitspielen. Mein spezielles persönliches Ziel wäre es schon, aufzusteigen.

Was machen Sie mit der Mannschaft bis zum Wiederbeginn am 17. März 2012?

Ich nehme mit der Mannschaft an der Hallen-Bezirksmeisterschaft teil. Daneben beteiligen wir uns an zwei auswärtigen Hallenturnieren und obendrein veranstalten wir noch ein eigenes Hallenturnier.

Ende Februar beginnt die Vorbereitung.

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