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Nationalspieler Faruk Halilbegovic über seinen Wechsel zu den HF Springe, die Mannschaft und das Umfeld

„Ich bin glücklich, hier zu sein“

Springe. Er ist 28 Jahre jung, er ist 197 Zentimeter groß, er ist verheiratet und wohnt mit seiner Frau in Eldagsen. Die Rede ist von Faruk Halilbegovic, seines Zeichens bosnisch-herzegowinischer Nationalspieler und seit 12. Oktober in den Diensten des Zweitligisten Handballfreunde Springe.

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Autor:

Dieter Gömann

Die Verpflichtung hatte HF-Manager Dennis Melching mit dem Spielerberater des Rückraumspielers eingefädelt und fix gemacht. Schon gleich am ersten Tag in Springe stieg Halilbegovic in das Training ein und bestreitet an vier bis fünf Tagen pro Woche zwei Trainingseinheiten mit Kondition sowie Kraft am Vormittag und dem Mannschaftstraining am Abend in der Halle.

Der Wechsel wurde möglich, weil der polnische Verein MKS Zaglebie Lubin finanziell am Ende war, und so ein Weggang unausweichlich wurde, nachdem Halilbegovic zuvor zwei Jahre beim Erstligisten TV Emsdetten gespielt hatte.

Gebürtig ist der neue Hoffnungsträger der Handballfreunde aus Visoko (Bosnien), wo er mit neun Jahren zum Handball kam und dort sechs Jahre gespielt hat. Von 2009 bis 2011 spielte er für Boraz Banja Luka, dann zwei Jahre für RK Bosna Sarajevo, ehe er danach zwei Jahre bei al-Gharafa (Katar) unter Vertrag stand, um danach beim TV Emsdetten 1. Bundesliga zu spielen.

„Ich bin glücklich, hier zu sein in Springe. Alles ist super mit der Mannschaft und meiner Position“, so Halilbegovic. Er stellt heraus, dass alles sehr gut organisiert ist. Der Trainer, die Spieler und der Verein – sie alle helfen ihm überall.

„Gegen Minden haben wir ein super Spiel gemacht. Alle haben ihr Bestes gegeben. Ein oder zwei Bälle für uns, und wir hätten gewinnen können.“

Das will er mit seinem dritten Einsatz am kommenden Sonnabend (17 Uhr) im Auswärtsspiel beim EHV Aue in die Tat umsetzen. „Ich glaube, dass wir gewinnen. Nein, wir wollen und müssen gewinnen“, sagt der 43-fache Nationalspieler.

Die Nationalmannschaft hat er nicht aus den Augen verloren. Im Januar will er mit seiner Frau nach Visoko und dann auch zum Team stoßen. Für die jüngste WM in Katar musste er verletzungsbedingt passen, nachdem er die Qualifikation für sein Land gespielt hatte.

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