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HSG-Frauen als Stolperstein für den Spitzenreiter?

SPRINGE/BAD MÜNDER. Die Vorfreude auf das Heimspiel am Sonnabend (17 Uhr) ist groß bei Manuela Porcarelli, der Handball-Damentrainerin der HSG Deister Süntel. Schließlich empfängt ihr Team im Schulzentrum Süd den verlustpunktfreien Regionsoberliga-Spitzenreiter Wacker Osterwald.

Die HSG-Damen mit Miriam Stein empfangen den ungeschlagenen Spitzenreiter Wacker Osterwald. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

„Wir wollen für die zum Stolperstein werden“, sagt die Trainerin.

Bis auf Lisa Haake, die nach ihrer Fuß-OP für den Rest des Jahres ausfällt, steht Porcarelli und ihrer Trainerkollegin Steffi Böttcher der komplette Kader zur Verfügung. „Es wird darum gehen, wer weniger Fehler macht“, sagt sie. Im vorigen Jahr gewannen die Springerinnen klar in Osterwald – und verloren zu Hause knapp. „Wir haben das Video aus der Vorsaison noch einmal studiert“, sagt Porcarelli.

Der Regionsoberliga-Herren der HSG treten am Sonntag (15 Uhr) beim Garbsener SC an. Gelingt der HSG der dritte Sieg in Folge, ziehen sie nach Punkten mit den Gastgebern gleich. Allerdings ist in Garbsen kein Haftmittel erlaubt, „da machen sich meine Spieler immer schon vorher in die Hosen“, sagt Trainer Thomas Ritzkat. Der hofft diesmal auf zusätzliche Verstärkung aus der Oberliga-A-Jugend, die schon gestern in Heidmark antrat, da das Regionsliga-Herrenteam diesmal zeitgleich spielt und keine Akteure abstellen kann.

Die HSG-Reserve empfängt um 14 Uhr in Bad Münder die HSG Badenstedt II. „Die sind neu in der Staffel, wir kennen sie nicht“, sagt Trainer Thorben Kanngießer. Da die Badenstedter bislang aber noch ohne Punkt sind, „ist ein Sieg eigentlich Pflicht“, so Kanngießer, der wie sein Bruder Steffen selbst nicht dabei sein kann. Die Bank übernimmt stattdessen Routinier Magnus Ertel. Auch Torwart Marco Baade fällt mit einem Fingerbruch aus – er wird erst zur Rückrunde wieder zur Verfügung stehen.

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