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Nach dem Aderlass: Künftiger Coach des TSV Nettelrede präsentiert die ersten Zugänge

Hollmann: „Wir werden wettbewerbsfähig sein“

Fußball (jab). Kreisligist TSV Nettelrede hatte nach der abgelaufenen Saison einen erheblichen Aderlass zu verzeichnen. Doch der künftige Trainer Dirk Hollmann war nicht faul, hat in den letzten tagen viel Zeit am Telefon verbracht – und präsentiert jetzt die ersten Zugänge. Drei davon kommen von seinem Ex-Klub VfB Eimbeckhausen.

Steven Kirsch (l.) ist einer von drei Eimbeckhäusern, die in der

Die Brüder Rouven und Steven Kirsch sowie Dennis Sürig wechseln – quasi im Tausch mit Stefan Schwanz, Aaron Köhler und Sascha Flemes – vom VfB zum TSV. Zudem wechseln von der TuSpo Bad Münder Andreas John, Marcel Jacob und Moritz Koch nach Nettelrede. Vom bisherigen TSV-Kader haben zudem Dominik und Björn Stargardt, André und Marco Matysik, Matthias Thiele, Torben Linde, Issam Abdi, Jörg Strobel, Sönke Wehrhahn und Ben Hillmann fest zugesagt. Fragezeichen stehen noch hinter Martin Witzel und Torwart Philipp Feuerhake. Hollmann spricht zudem noch mit drei weiteren potenziellen Neuen.

Der neue Coach ist guter Dinge für die kommende Saison: „Wir werden eine wettbewerbsfähige Mannschaft in der Kreisliga haben“, sagt er. Und: „Es sind fast alles junge Spieler, die flexibel einsetzbar sind – dadurch sind wir schwer auszurechnen.“ Für den Notfall hat Hollmann zudem noch einige Altherren-Spieler in der Hinterhand: Jörg Epding, Michael Polzin und Frank Voges. Auch Hollmann selbst bringt seinen Pass aus Eimbeckhausen mit.

Er betont aber, dass kein Altherrenspieler einem Youngster den Stammplatz streitig machen wird: „Dann spiele ich lieber eine schlechte Saison“, sagt Hollmann. Die jungen Spieler sollen sich weiterentwickeln. Der Trainer schränkt allerdings ein: „Der Klassenerhalt ist das Minimalziel.“

Dennis Sürig.
  • Dennis Sürig.
Rouven Kirsch.
  • Rouven Kirsch.
Andreas John.
  • Andreas John.
Moritz Koch.
  • Moritz Koch.
Dennis Sürig.
Rouven Kirsch.
Andreas John.
Moritz Koch.

19 oder 20 Spieler wird Hollmann also im Kader haben. Sofern alle fit sind, wird er pro Spieltag zwei bis drei Akteure an die Zweite – die soll es auch in der kommenden Saison definitiv geben – abgeben, damit sie dort Spielpraxis sammeln.

Noch unklar ist, wer die Nettelreder Reserve künftig trainieren soll, wie Vereinschef Heiko Wente bestätigt. Sicher scheint nur, dass es genügend Spieler gibt. Wichtig: Auch hier sollen anders als zuletzt überwiegend junge Spieler zum Einsatz kommen.

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