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6:10 gegen den RSC Valkenswaard

Holländische Härte schmeckt den Bisons nicht

Rollhockey (jab). War’s das schon mit dem Aufstieg in die 1. Liga? Zweitligist SC Bison Calenberg verlor sein Heimspiel gegen den RSC Valkenswaard mit 6:10 (5:5). Bison-Chef Klaus Johansson glaubt nicht, dass ein anderes Team der Liga den Holländern das Wasser reichen kann – bleibt den Calenbergern nur noch die Hoffnung aufs Rückspiel.

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Es war ein Duell der Generationen. Hier die jungen Bisons, bis auf Joaquim Ido und Erik Johansson fast allesamt Juniorenspieler. Da die abgeklärten Holländer, die, so Johansson, „auch im Kloppen Routine haben“. Valkenswaard brachte eine gehörige Portion Härte ins Spiel, die zwar zumeist im Rahmen des Erlaubten blieb, die Gastgeber aber nach und nach zermürbte. „Alle haben dicke Pfoten gehabt“, sagt Johansson – Folge versteckter Stockschläge auf die Hände. Ido bekam sogar einen Schlag auf die Lippe, Reik Johansson einen Rollschuhtritt ins Gesicht – die Schiedsrichter sahen es nicht.

In der ersten Halbzeit lief es noch gut. Zwei Führungen durch Milan Brandt glich Valkenswaard noch aus, dann sorgten Leif Johansson und erneut Brandt für einen Zwei-Tore-Vorsprung. „Da hätten wir den Sack zumachen und noch ein Tor nachlegen müssen“, so Johansson. Doch Luuk Bischoff glich per Doppelschlag aus, Brandts 5:4 egalisierte Jeroen Dwars.

Nach der Pause gingen die Gäste durch Bischoff erstmals in Führung. Brandt glich noch einmal aus, doch den Doppelpacks von Dwars und Bischoff hatten die Bisons nichts entgegenzusetzen. Johansson nahm‘s gelassen: „Wir sind eben noch nicht so reif.“

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