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Springe erwartet einen Hexenkessel

HF-Team muss bei der SG Kropp auf der Hut sein

Handball (gö). Vier Begegnungen stehen noch für die Handballfreunde Springe in der 3. Liga auf dem Programm. Dabei muss die Mannschaft von Spielertrainer Sven Lakenmacher drei Mal auswärts antreten. Heute führt die Reise zur SG Kropp-/Tetenhusen/Dithmarschen, wo um 19 Uhr in der Eiderlandhalle in Pahlen die brisante Begegnung angepfiffen wird.


Dann müssen die Springer nicht nur voll auf der Hut sein, sondern obendrein hoch konzentriert die 60 Minuten angehen. Das Team von Deister erwartet einen Hexenkessel von 600 begeisterungsfähigen SG-Fans, und obendrein kommt aus der unmittelbaren Discothek des dortigen Gemeinschaftszentrums genügend Lärm hinzu.

Und: Oberhalb der Disco-thek liegen die Umkleideräume für beide Mannschaften, und zum Spielfeld müssen die Akteure quer durch die Musikstätte. „Mit Videoaufnahmen haben wir uns von dem Drumherum hinreichend ein Bild gemacht und sind auf alle äußeren Umstände bestens vorbereitet“, gibt Lakenmacher zu verstehen. „Wir sind einzig auf das Spiel und den Gegner focussiert und lassen uns von Äußerlichkeiten nicht von unserer sportlichen Zielrichtung abbringen.“

Nur ungern erinnert sich der Spielertrainer an die Begegnung aus der Vorrunde. Der knappe 27:25-Sieg sei eine ganz haarige Angelegenheit. „Hier hatte Slava Gorpishin eines seiner besten Spiele überhaupt bestritten und uns vor einer Niederlage im sechsten Heimspiel bewahrt. Obendrein standen uns Jannis Fauteck und Frank Habbe nicht zur Verfügung, während Thomas Bergmann noch nicht zu unserem Team zählte“, analysiert Lakenmacher den damaligen Auftritt.

So habe seine Mannschaft deshalb improvisieren müssen, habe nicht ins Spiel gefunden und obendrein fehlerhaft agiert. „Überrascht hat der Gegner auch mit einer variantenreichen, extrem mutigen Abwehr (5:1, 3:3 und Mann gegen Mann), womit wir unsere Probleme gehabt haben.“

Mit Unterstützung der eigenen Fans werde Kropp von Anbeginn mit gesunder Härte das Springer Team unter Druck setzen. „Da müssen wir einen kühlen Kopf bewahren und auf unsere Cleverness setzen“, sieht der HF-Spielertrainer voraus, der selbst auf dem Parkett gefordert sein wird, mit Jannis Fauteck die Mittelposition zu übernehmen, weil Niklas Hermann krankheitsbedingt unter der Woche nicht trainieren konnte und wohl ausfallen wird.

„Es wird keine leichte Aufgabe für uns, aber wenn wir an die Leistung beim Oranienburger HC anknüpfen, nehmen wir zwei Punkte mit.“

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