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HF-Analyse: Heimserie hält knapp

SPRINGE. Der Kelch ist knapp an den Handballfreunden Springe vorüber gegangen, nach mehr als einem Jahr in eigener Halle eine Niederlage einstecken zu müssen.

Einen ganz starken Auftritt hatte erneut HF-Mannschaftsführer Fabian Hinz, der fünf Mal aus dem Spiel heraus und einmal vom Punkt den Gäste-Torwart Marco Rhein überwinden konnte. FOTOS: LUKSCH

Autor:

Dieter Gömann

Im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn HSG Rodgau Nieder-Roden kam die Mannschaft von Trainer Oleg Kuleshov nicht über ein mühsames 34:34 (18:16)-Unentschieden hinaus.

Die äußeren Vorzeichen für eine spannende Drittliga-Begegnung waren nicht die besten: Nach ausverkaufter Halle gegen den Spitzenreiter Eintracht Hildesheim waren jetzt nur 356 Zuschauer gekommen. Der Fanfarenzug Alt Laatzen hatten große Probleme, die HF-Fans mitzunehmen. Obendrein fehlte das angekündigte Schiedsrichter-Duo aus Flensburg.

Nach dem Anwurf der Gäste konnte Nils Eichenberger im Gegenzug nach 33 Sekunden die Springer Führung erzielen, die durchweg mit einem Zwei-Tor-Vorsprung gehalten wurde, weil sich Nieder-Roden nicht abschütteln ließ. In der 23. Minute erzielten sie beim 13:13 erstmals den Ausgleich. Zur Halbzeit lag Springe mit 18:16 in Front. Der fehlende Zugriff in der Abwehr verhinderte bis zu diesem Zeitpunkt eine deutliche Führung. Nach dem Wechsel konnten die Handballfreunde durch Sergej Gorpishin, Nils Eichenberger und Tim Coors erstmals auf vier Tore zum 21:17 davon ziehen, und mit Tim Ottos vierten Treffer hieß es 22:18 (35.). Zehn Minuten später hatten die Gäste zum 25:25 ausgeglichen und gingen mit 28:26 (49.) in Führung. Der Gäste-Vorsprung hatte bis zur 53. Minute Bestand, ehe Tim Otto und Pawel Pietak den 32:32-Ausgleich erzielten und Letzterer zur Führung traf (55.). Im Gegenzug warfen die Gäste über das Tor, doch diesen Vorteil konnte Springe nicht nutzten und kassierte wenig später den 33:33-Ausgleich (57.). Sebastian Preiß egalisierte 65 Sekunden vor Schluss die erneute Gäste-Führung zum 34:34. Elf Sekunden vor der Schlusssirene kassierten die Gäste eine Zeitstrafe und vier Sekunden vor Schluss noch die zweite. Sechs gegen Vier war die Situation, als nach Ablauf der regulären Spielzeit die Schiedsrichter noch einen Freiwurf ausführen ließen. Maximilian Schüttemeyer nahm Maß, doch der Gäste-Torwart und der Pfosten hielten für Nieder-Roden das Remis fest in den Händen.

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