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HF wollen erste Punkte in Hameln

Vier Heimsiege hat Zweitligist Handballfreunde Springe mittlerweile auf dem Konto. Seit dem vorigen Wochenende auch den ersten Auswärtszähler. Nur in der Hamelner Rattenfängerhalle haben die Springer noch nichts Zählbares geholt. Das soll sich morgen ändern.

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Springe. Vier Heimsiege hat Zweitligist Handballfreunde Springe mittlerweile auf dem Konto. Seit dem vorigen Wochenende auch den ersten Auswärtszähler. Nur in ihrem Ausweichquartier, der Hamelner Rattenfängerhalle, haben die Springer noch nichts Zählbares geholt. Das soll sich morgen ändern. Um 20 Uhr ist Anpfiff für das Heimspiel gegen den DJK Rimpar. Schon am Sonntag (17 Uhr) geht es beim TV Emsdetten weiter.

Während die Springer im neuen Jahr noch ungeschlagen sind, wartet Rimpar noch auf den ersten Punkt 2016. Die letzten sechs Spiele haben die „Wölfe“ nicht gewonnen. Vorteil Springe? „Das sind alles nur ganz kleine Bausteine“, sagt HF-Torwart Robert Wetzel, „von Rimpars Negativ-Serie dürfen wir uns nicht blenden lassen. Die waren im vorigen Jahr nicht umsonst Fünfter.“ Auch den eigenen Aufwärtstrend will er nicht überbewerten. Über die letzten beiden Spiele – den 31:29-Sieg gegen Ferndorf und das 21:21 in Nordhorn – könne man „nicht meckern. Die waren wichtig, sind aber kein Grund, zu schnell zu euphorisch zu werden.“

Wetzel selbst, der vor der Saison von Zweitliga-Absteiger Eintracht Hildesheim kam, zählte in beiden Spielen zu den Erfolgsgaranten. „Wir treten insgesamt ein bisschen geschlossener auf als in der Hinrunde. Das spiegelt sich in der Abwehr wider“, sagt er, „und davon profitierst du als Torwart.“ Er zieht die Parallele zur Nationalmannschaft beim EM-Triumph: „Das war mehr Kampf als alles andere in der Abwehr“, sagt Wetzel, „nur so geht es.“

Wie wichtig eine starke Defensive ist, betont auch Co-Trainer Slava Gorpishin immer wieder. Der hofft aber auch auf mehr Kaltschnäuzigkeit und Übersicht im Angriff: „Die Jungs müssen lernen, die Chancen zu erkennen und sich mal den Wurf zu nehmen, statt immer nochmal weiterzuspielen“, sagt Gorpishin, „dann musst du auch nicht jedes Tor erkämpfen.“

Nach der Rückkehr von Oleg Kuleshov ist er nicht mehr allein verantwortlich im Training – der Zeitaufwand ist trotzdem eher höher geworden. „Wir treffen uns eine halbe Stunde vor dem Training und sitzen danach noch einmal ebenso lange zusammen, um die nächste Einheit zu besprechen“, sagt Gorpishin lachend, der zudem noch die zweite Mannschaft der Springer trainiert – und am Wochenende damit gleich drei Punktspiele hat: Morgen mit der ersten gegen Rimpar, Sonnabend mit der Zweiten gegen Herrenhausen und am Sonntag wieder mit der Ersten in Emsdetten.

Hinzu kommt das Sonnabends-Training mit dem Zweitliga-Team wegen des Doppelspieltags: „Das wird aber nur eine kurze Einheit zum Aufwachen und ein bisschen Videoanalyse“, sagt Gorpishin, der voraussichtlich den kompletten Kader zur Verfügung hat. Lukas Ossenkopp hütete zwar zu Beginn der Woche mit Fieber das Bett, dürfte aber heute wieder ins Training einsteigen.

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