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Mit 30:31 (16:17) kassiert der Tabellenführer gegen die HSG Tarp-Wanderup die erste Niederlage

HF Springe im Spitzenspiel knapp unterlegen

Handball. In einer am Spannung und Dramatik kaum zu überbietenden Begegnung mussten die Handballfreunde Springe als Tabellenführer im Spitzenspiel der 3. Liga gegen den Tabellenzweiten, diwe HSG Tarp-Wanderup, mit 30:31 (16:17) die erste Saisonniederlage hinnehmen. Das Team um Spielertrainer Sven Lakenmacher lieferte sich mit den Gästen ein Spiel auf Augenhöhe, das auch einen umgekehrten Ausgang hätte haben können, wäre da nicht die „Seuche“ mit dem Holz gewesen (siehe auch Kasten).

Nicht gerade zimperlich gingen die Gäste zur Sache. Dennoch kann

Autor:

Dieter Gömann

Die Schlüsselszene für die Gastgeber war in der 54. Minute beim 27:29 gekommen. Sven Lakenmacher verwirft einen Strafwurf und auch im Nachwurf konnte er Jörg Hennigsen im Gästetor nicht überwinden. Im Gegenzug markierten Tarp den Treffer zum 27:30. Diesen Vorsprunge schaukelten die Gäste zum 30:31 über die Zeit, als Lakenmacher auch mit dem Strafwurf 54 Sekunden vor Spielende erfolglos blieb und Fabian Hinz Sekunden vor dem Abpfiff von der Strafraumlinie erfolglos war. Ein mögliches Remis blieb den Springern nicht vergönnt.

Ausgeglichen verliefen die Anfangsminuten, und bis zum 5:5-Gleichstand (9.) waren die Gastgeber nur einmal mit einem Tor in Führung gegangen. Von diesem Zeitpunkt an legten die Springer stets eine Führung vor, konnten sich aber beim 8:6 (13.), 10:8 (17.) und 11:9 (20.) nicht entscheidend absetzen, denn drei Mal in Folge schafften die Gäste den Gleichstand.

Stets legte Springe danach einen Treffer vor, den die HSG jeweils bis zum 14:14 wettmachte, und dann nach 18 Minuten erstmals wieder mit 15:14 (26.) in Führung gehen konnte. Nicklas Hermann (29.) erzielte den Ausgleich zum 16:16, und vier Sekunden vor der Pause trafenn die Gäste zur 17:16-Führung.

Bleibt für den ersten Durchgang noch festzuhalten, dass Andreas Stange nach fünf Minuten mit einer Kapselverletzung am Knie gegen Kristoff König ausgewechselt werden musste. Bis zur 25. Minute bekam die medizinische Abteilung die Verletzung in der Kabine in den Griff, und Stange konnte zusammen mit König das Spiel fortsetzen.

Lange Zeit war auch die Anfangsphase der zweiten Halbzeit ausgeglichen. Springe geht in Führung, Tarp egalisiert, ehe nach überhasteten Springer Aktionen und voreiligen Abschlüssen am gegnerischen Kreis wie auch aus dem Rückraum die Gäste erstmals eine Drei-Tore-Führung (45.) erzielten, die bis zum 25:28 (48.) Bestand hatte. Beim 27:28 durch Karpstein (50.) tobte die Halle, doch Tarp machte im Gegenzug das 27:29, ehe die eingangs erwähnte 54. Minute gekommen war, und Springe am Ende knapp scheiterte.

Spielertrainer Sven Lakenmacher stellte nach der Begegnung heraus, dass „es für die HSG Tarp-Wanderup heute ein verdienter Sieg war. Sie zeigte in diesem Spiel die bessere Leistung und stellte sich als kompakte Mannschaft vor. Wir gingen in der Abwehr nicht aggressiv zur Sache und mussten uns unsere Chancen im Angriff erkämpfen, von denen wir viele aber nicht nutzten. Mannschaftlich waren wir nicht so stark wie in den vorangegangenen Spielen. 31 Gegentor im Heimspiel sind vier bis fünf zu viel.“

HF Springe: Stange, König –, Lakenmacher (4/3), Hermann (4), Habbe (3), Kahl (n.e.), Karpstein (9), Nordmeyer (1), Fauteck (2), Gorpishin, Deutsch (4), Hinz (3/2).

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