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HF Springe erwarten Tabellenvorletzten MSG Groß Umstadt

SPRINGE. Wenn die Handballfreunde Springe am Sonnabendabend (18 Uhr) auf den Tabellenvorletzten MSG Groß Umstadt treffen, bestreitet die Mannschaft von Trainer Oleg Kuleshov und C-Trainer Slava Gorpishin das vorletzte Heimspiel der Saison in der 3. Liga, die sich auf der Zielgeraden befindet.

Wie hier im Heimspiel gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden, wo Tim Otto mit sieben Treffern erfolgreichster Werfer war, will der Springer mithelfen, dass die HF Springe heute einen weiteren Heimsieg gegen die MSG Groß Umstadt erringen. FOTO: Luksch

Autor:

DIETER GÖMANN

In den verbleibenden drei Punktspielen geht es für die Handballfreunde darum, mindestens den sechsten Tabellenplatz zu sichern. Der berechtigt zur Teilnahme an der 1. DHB-Pokalrunde in der Saison 2017/2018. Momentan stehen die Gastgeber auf dem vierten Tabellenplatz – haben aber mit der MSG Groß Bieberau/Modau und HSG Rodgau Nieder-Roden zwei Teams im Nacken, die einen Zähler weniger auf ihrem Konto haben.

Bei den Springern ist die Personalnot nach wie vor groß. „Unser zweiter Torwart Svebor Crnojevic fällt noch aus. Maximilian Kolditz hat sich im Training eine Handverletzung zugezogen und wird in der nächsten Woche operiert. Hendrix Pollex laboriert weiter an seinem Bänderriss, und Nils Eichenberger fällt nach seiner Leistenoperation bis zum Saisonende aus“, so Mannschaftsführer Fabian Hinz.

Da weitere Spieler mit kleineren Verletzungen zu kämpfen haben – durchaus aber ihre Einsatzzeiten bekommen (müssen), schlägt die Stunde des Springer Nachwuchses: Die A-Jugendlichen Jakob Bormann, Luca Willmer und Daniel Hoffmann werden den Kader auffüllen.

Nach der zweiwöchigen Punktspielpause hatten die Handballfreunde das wöchentliche Training umgelegt. „Vor Ostern haben wir zusätzliche Einheiten hereingenommen und hatten dadurch Karfreitag und Ostersonntag frei. Am Ostermontag sind wir wieder eingestiegen und bereiten uns seitdem auf das Spiel gegen die MSG Groß Umstadt vor“, äußerte Hinz.

„Für Groß Umstadt ist es wahrscheinlich die letzte Chance auf den Klassenerhalt. Daher wird das Team von Trainer Beckmann um jeden Zentimeter Hallenboden kämpfen“, schaut Springes Co-Trainer voraus, der einen kämpferischen Gast erwartet. „Wir wollen allerdings unsere Heimserie weiter ausbauen und haben keine Punkte zu verschenken“, so Gorpishin. Und Fabian Hinz ergänzt, dass „für uns zu Hause zählt, jedes Spiel gewinnen zu wollen – egal auf welchem Tabellenplatz der Gegner steht. Deshalb sind wir auch am Sonnabend auf einen Erfolg gegen Groß Umstadt eingestellt.“

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