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Handballfreunde: Nachlegen beim DHK Flensborg

SPRINGE. Hätte es nicht im ersten Auswärtsspiel in Schwerin die unnötige, unglückliche Niederlage gegeben – die Handballfreunde Springe würden der einzige Verein in der 3. Liga Nord sein, der noch eine reine Weste hätte und mit 8:0 Punkten den vierten Tabellenplatz einnehmen würde.

Mit vier Treffern hatte sich Tim Otto in die Torschützenliste beim 30:22-Heimsieg gegen den Oranienburger HC eingetragen. FOTO: GÖMANN

Autor:

Dieter GÖMANN

„Wir haben die Partie in Schwerin am Tag nach dem Spiel gemeinsam mit der Mannschaft noch einmal ausführlich analysiert und anschließend abgehakt. Wir haben den Blick sehr schnell wieder auf die kommenden Spiele geworfen, denn die werden nicht einfach“, hatte Co-Trainer Slava Gorpishin vor dem Spiel gegen den Oranienburger HC verdeutlicht.

Die Aussprache haben die Spieler gut verarbeitet und ließen am vergangenen Sonnabend Taten folgen. Taten, die mehr als Worte aussagten. Die Gala-Vorstellung mit dem 30:22-Sieg war so im Vorfeld nicht zu erwarten gewesen. Umso größer die Freude bei den HF-Fans, die ein Springer Team erlebten, das den Gegner und das Spiel klar beherrschte und auch in der Höhe verdient gewann.

Jetzt gilt es, am Sonnabend (17 Uhr) nach einer 345 Kilometer langen Anfahrt in den hohen Norden in Flensburg nachzulegen. Gegner ist dann der „Dänische Handball-Klub (DHK) Flensborg“, der in den Idraetshallen in Flensburg seine Heimspiele bestreitet.

Das Team belegte in der vergangenen Saison den 11. Platz in der 3. Liga Nord. Momentan belegt die Mannschaft von Neu-Trainer Torben Walluks, der zu dieser Saison den ehemaligen Hamelner Bundesliga-Spieler Matthias Hahn abgelöst hat, den 8. Tabellenplatz mit 6:8 Punkten.

Prominentester Neuzugang der Flensborger ist Tjark Desler. Der Rückraumspieler kommt vom Zweitliga-Aufsteiger HC Elbflorenz Dresden.

Für die HF Springe soll sich die weite Reise lohnen. Das wäre der Fall, wenn die Mannschaft von Trainer Oleg Kuleshov und Co-Trainer Slava Gorphin etwas Zählbares mit an den Deister nehmen würde. Sprich – zumindest ein Unentschieden, besser aber noch einen Sieg.

Und mit letzterem haben die Springer so ihre Probleme. Das erste Auswärtsspiel in dieser Saison ging bei den Mecklenburger Stieren Schwerin nach einer Neun-Tore-Führung 22:23 verloren. Jetzt steht das zweite Auswärtsspiel der Saison an – und da soll es endlich mit einem Sieg klappen. Der würde den Springern die Chance eröffnen, sich vom siebten auf den vierten Tabellenplatz zu verbessern.

Die Springer fahren mit Respekt – aber auch einer großen Portion Selbstvertrauen in den Norden. „Meiner Meinung nach ist der Gegner deutlich stärker, als sein Tabellenplatz aussagt. Der DHK-Coach verfügt über einen Kader mit vielen technisch sehr gut ausgebildeten Spielern. Das wird eine schwierige Aufgabe für uns“, blickt HF-Coach Oleg Kuleshov voraus.

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