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Gestorfs Trainer schwört sein Team vor Derby gegen Bennigsen auf den Abstiegskampf ein

Gottschalk fordert Ende der Schönspielerei

Fußball (bef). Zwei Siege feierte der FC Bennigsen in diesem Jahr in der 1. Kreisklasse Hannover-Land. Zwei Niederlagen kassierte der TSV Gestorf. Am Sonntag (15 Uhr) treffen beide Teams in Gestorf im Derby aufeinander. Der SC Völksen bestreitet sein Heimspiel gegen die SpVg Laatzen II erst am kommenden Mittwoch.

In der Hinrunde unterlagen die Gestorfer (links: Sebastian Feike

Aufgrund der akuten Abstiegsangst in Gestorf berief Trainer Thorsten Gottschalk am Dienstag eine Krisensitzung ein. „Ich habe den Jungs deutlich gemacht, dass unsere bisherige Bilanz die eines Absteigers ist. Trotzdem ist noch nichts verloren. Wir haben noch elf Abstiegsspiele, sieben davon zu Hause. Da müssen Punkte her – ohne Wenn und Aber“, so Gottschalk kämpferisch.

Sein Gegenüber aus Bennigsen, Nico Freier, ist mit mit den Ergebnissen in diesem Jahr zufrieden, jedoch nicht mit der Art und Weise, wie sie zustande kamen: „Zwei Spiele, zwei Siege, schön und gut. Dennoch sehe ich Steigerungspotenzial im spielerischen Bereich – daran arbeiten wir jede Woche“, so Freier. „Und so leid es mir für Toto Gottschalk tut: Auch wir brauchen Punkte, um uns weiter von den Abstiegsrängen abzusetzen“, macht er klar.

Gottschalk macht sich so seine Gedanken über das Derby: „Ich hab Dienstag auch ganz klar gesagt, dass jetzt die Ärmel hochgekrempelt werden müssen, die Schönspielerei ist ein für alle Mal vorbei.“ Ebenso wird er keine Rücksicht mehr auf Namen nehmen, sondern die Spieler bringen, die sich für das Team zerreißen.

Personell sieht es beim TSV besser aus als in Bennigsen. Lediglich Stefan Stach (Rotsperre) fällt sicher aus, ein Fragezeichen steht noch hinter Christian Nagel (Zerrung). Stammtorhüter Dominik Zobel kehrt zurück. In Bennigsen fehlen die langzeitverletzten Julien Wallus sowie Johannes und Christoph Hische.

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