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Um gegen die Spitzenteams der Landesliga zu bestehen, fehlt der HF-Reserve die nötige Fitness

Goede: „Es geht nicht mehr nur mit Erfahrung“

Handball (jab). Der Durchmarsch in die Verbandsliga? Der war vor Saisonbeginn eigentlich kein Thema für Landesliga-Aufsteiger HF Springe II. Nach sieben Siegen aus den ersten neun Spielen „haben wir aber natürlich schon darüber nachgedacht, ob wir uns da oben festbeißen können“, sagt Trainer Martin Goede.

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Der Zug ist mittlerweile allerdings abgefahren. Nach den Niederlagen in Söhre (30:34) und am vergangenen Wochenende gegen Sehnde (25:33) liegen die Springer, die zwischenzeitlich Dritter waren, fünf Punkte hinter der Spitze auf Rang fünf. Gegen alle vor ihnen platzierten Teams kassierten sie deutliche Niederlagen.

Goede war nach den Pleiten gegen Söhre und vor allem Sehnde angefressen. In Söhre hatte sein Team nach starker erste Hälfte einen kollektiven Blackout im zweiten Durchgang gehabt. Gegen Sehnde waren sie über 60 Minuten die schwächere Mannschaft. Vor allem in der Defensive fehlte die Beweglichkeit. „Gerade das war in der vergangenen Saison unsere Stärke“, so Goede, „aber das war eben eine Klasse tiefer, in der Landesliga geht es nicht mehr nur mit Erfahrung, da muss mehr Dynamik rein.“

Mehr Dynamik hatte er schon vor der Saison eingefordert – offensichtlich fand er nicht allzu viel Gehör. „Wir haben eine schwergewichtige Truppe im doppelten Sinne“, sagte er damals scherzhaft. In den letzten Spielen zeigte sich aber: Mit dem Pfund Routine ist gegen die Spitzenmannschaften nicht zu wuchern, dafür müssten auf der einen oder anderen Hüfte einige Pfunde purzeln.

Zum Klassenerhalt wird es allemal reichen, denn gegen die hinter ihnen platzierten Mannschaften haben die Springer alle Spiele gewonnen. Das gibt Hoffnung auf Erfolgserlebnisse vor dem Jahreswechsel. Drei Spiele stehen noch aus gegen Teams, die hinter Springe stehen – gegen die hat die HF-Reserve bislang nichts anbrennen lassen.

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