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FC Springe seit vier Wochen in der Warteschleife / Partie morgen in Nienstädt gefährdet

Genschicks Hauptaufgabe: Laune hoch halten

Fußball (jab). Am Dienstag hat Bezirksligist FC Springe in der Halle trainiert, gestern Mittag war noch nicht klar, ob das Abschlusstraining am Abend für die Partie am Sonnabend (14 Uhr) beim SV Nienstädt auf Asche stattfinden oder nur gelaufen würde. Eine vernünftige Vorbereitung sieht anders aus. „Aber ich kann mir auch nicht vorstellen, dass gespielt wird“, sagt FCS-Coach Franz Genschick.

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Seit vier Wochen steckt seine Mannschaft nun schon in der Warteschleife. „Wir trainieren fleißig“, sagt Genschick, dessen Hauptaufgabe es derzeit ist, die Laune hoch zu halten – die ständigen Spielausfälle nerven nicht nur die Springer. „Wir sind vorbereitet“, so Genschick, „aber wir sind leider aus dem Rhythmus.“

Den Rhythmus hatte seine Elf vor der Pause endlich gefunden und drei Spiele in Folge gegen Exten (3:0), bei Union Stadthagen (4:2) und in Niedernwöhren (3:0) gewonnen. Gegen Exten und Stadthagen zeigten sich die Springer jeweils zumindest eine Halbzeit lang spielerisch stark verbessert. „Bei Union haben wir nach dem schnellen 0:2-Rückstand Fußball vom anderen Stern gespielt“, schwärmt Genschick.

Die Kritik aus dem Schaumburger Land, das Spiel seiner Elf sei einfallslos und basiere fast nur auf langen Bällen, prallt daher an ihm ab. Zumal der spielerische Ansatz der Nienstädter keinen Deut erfolgreicher ist. Der SVN holte aus den letzten drei Spielen nur einen Punkt, steht mit 18 Zählern einen Rang hinter den Springern (19) auf Platz 10. „Wir gehören dort nicht hin und werden uns mit unserem Spiel auf Dauer durchsetzen“, sagt Nienstädts Spielertrainer Torben Brandt – so sieht es wohl auch Genschick für seine Elf, der sagt: „In der Offensive ist Nienstädt bärenstark, in der Defensive aber ganz schwach.“ Das bewies auch das turbulente Hinspiel, dass der FCS mit 4:3 gewann.

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