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Concordia Alvesrode sucht Paten für dringend notwendige Sportplatzsanierung

Geht ein Licht an, geht ein anderes aus

Fußball (jab). Es hat nicht nur Vorteile, einen vereinseigenen Sportplatz zu besitzen. Das merkt jetzt der VfV Concordia Alvesrode. Die Concorden müssen ihre marode Anlage dringend sanieren – ein teurer Spaß, denn Zuschüsse von der Stadt gibt es nicht. Deshalb sucht der Verein jetzt Unterstützer, die eine „Sanierungspatenschaft“ übernehmen.

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Knapp 10 000 Euro, so schätzt Fußball-Spartenleiter Uwe Blödorn, wird die Sanierung kosten – „wenn wir alles in Eigenarbeit machen, sonst kostet es wahrscheinlich 25 000“, so Blödorn. Am wichtigsten sei zunächst mal die Begradigung der Spielfläche. Die sei mittlerweile so holprig, „dass eine Kuhherde beleidigt wäre, wenn sie darauf grasen müsste“, sagt Blödorn. Gleich nach dem letzten Heimspiel am 29. Mai soll mit den Arbeiten begonnen werden, damit der Platz rechtzeitig zum Start der neuen Saison wieder bespielbar ist. Die Stadt habe signalisiert, dass sie einige dafür nötige Gerätschaften zur Verfügung stellt.

Auch neue Tore müssen dringend her. Die jetzigen stammen noch aus der Zeit, als der Platz Anfang der 1970er-Jahre gebaut wurde, und werden mittlerweile fast nur noch „durch Kabelbinder, Wäscheleinen und Rost zusammengehalten“, so Blödorn. Neue Tore kosten 1500 Euro.

Zuletzt ist auch eine neue Flutlichtanlage vonnöten. Die alte besteht aus neun Masten, wurde in den vergangenen Jahren nach und nach erweitert. „Es wurde zu Trainingszwecken immer wieder mal eine Lampe rangeflickt“, sagt Blödorn. Heller wurde es dadurch nicht, denn: „Es leuchten nie alle Lampen gleichzeitig. Wenn du eine anmachst, geht eine andere dafür aus.“

Blick in den maroden Transformatorkasten an einem Flutlichtmast.
  • Blick in den maroden Transformatorkasten an einem Flutlichtmast.
Ein Bügel, der das Netz hält, ist bereits abgefallen.
  • Ein Bügel, der das Netz hält, ist bereits abgefallen.

Blödorn hofft auf 6000 bis 7000 Euro an Spenden von Mitgliedern und Förderern. Jeder Gönner erhalte eine Patenschaftsurkunde und werde zudem auf einer großen Tafel verewigt, so der Spartenleiter. Die Übernahme einer Patenschaft für eine Sportplatzparzelle ist ab 10 Euro möglich, „nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt“, sagt Blödorn. Eine Spendenbescheinigung könne auf Wunsch ausgestellt werden.

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