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Niedersachsen II gewinnt Jungen-Endspiel gegen Hessen mit 29:25 /Heerschau von vielen Talenten

Gastgeber dominieren HVN-Länderpokal

Handball (gö). Premiere geglückt: 2011 führte der Handball-Verband Niedersachsen (HVN) sein Pokalturnier erstmals nicht nur am Standort Springe, sondern auch in Emmerthal durch: Acht Mannschaften der weiblichen und acht Teams der männlichen Jugend beteiligten sich an dem Vorbereitungsturnier zur Länderpokal-Vorrunde 2012. Im Wettbewerb der männlichen Jugend beendete das Team Niedersachsen II das Turnier auf Platz eins.

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In Emmerthal bestiegen nach dem Turnier der weiblichen Jugend die Spielerinnen des Landesverbandes Niederrhein die oberste Stufe des Siegerpodestes. Der HVN-Optimierungskader w96/97 beendete das Turnier auf Platz acht und übernahm damit die „Rote Laterne.“ Niedersachsen I wurde Siebter im Wettbewerb der männlichen Jugend in Springe.

HVN-Landestrainer Thomas Engler: „Wir haben von den teilnehmenden Landesverbänden durchweg positive Rückmeldungen bekommen, was sicherlich auch der Verdienst der örtlichen Ausrichter ist, sprich der Handballfreunde Springe und der TSG Emmerthal.“

Unter den Gästen des Turniers der männlichen Jugend weilte am Finaltag unter anderem DHB-Junioren-Nationaltrainer Christian Schwarzer. In Emmerthal überzeugte sich am Sonnabend Jugend-Bundestrainerin Ute Lemmel vom Leistungsstand der Auswahlspielerinnen der acht Landesverbände. Die Siegerehrung in Emmerthal nahm Landestrainer Thomas Engler, die in Springe HVN-Jugendspielwart Heinz-Georg Lahrmann vor.

Der „Freundeskreis des Deutschen Handballs“ würdigte das Engagement der teilnehmenden Verbände um die Leistungsförderung mit Teilnehmer-T-Shirts

Endspiel männliche Jugend: Niedersachsen II - Hessen 29:25. Die Zuschauer sahen von Beginn an ein Finale auf hohem Niveau, mit leichten Vorteilen aufseiten der Gäste bis zur 15. Spielminute.

Niedersachsen ließ sich nicht abschütteln, ging in der 21. Spielminute erstmals mit zwei Toren in Führung (10:8). Als Rückhalt zeigte sich Torhüter Frederick Lüpke, der wesentlichen Anteil daran hatte, dass die Gastgeber den Zwei-Tore-Vorsprung in die Halbzeit retteten (14:12).

Kurz nach der Halbzeit glich Hessen auf 16:16 aus. Was folgte, war ein offener Schlagabtausch der Finalisten. HVN-Trainer Ludger Emke nahm eine Auszeit, brachte Torhüter Lennart Gobrecht für Frederick Lüpke und stellte die Abwehr um.

Bis zur 50. Spielminute zog Niedersachsen II auf einen Zwei-Tore-Vorsprung davon. Die Schlussminuten gehörten dann eindeutig den „Gastgebern“, die sich als Einheit präsentierten.

Immer wieder setzte Timo Kastening Kreisläufer Frederic Stüber gekonnt in Szene, der die Torchancen sicher nutzte. Niedersachsen zog bis auf 27:23 davon. Am Ende hatten das Team mit 29:25 die Nasen vorn.

Ergebnisse: Hessen - Hamburg 30:25, Niedersachsen I - Schleswig-Holstein 29:36, Niedersachsen II - Westfalen 41:32, Sachsen-Anhalt - Niederrhein 26:26, Niedersachsen I - Hessen 21:35, Schleswig-Holstein - Hamburg 26:26, Westfalen - Niederrhein 22:34, Niedersachsen II - Sachsen-Anhalt 38:31, Hessen -Schleswig-Holstein 28:24, Niedersachsen I - Hamburg 28:35, Niedersachsen II - Niederrhein 37:26, Westfalen -Sachsen-Anhalt 36:27, Hamburg - Niederrhein 22:31, Hessen - Niedersachsen II 25:29, Schleswig-Holstein - Westfalen 31:25.

Endstand: 1. Niedersachsen II, 2. Hessen, 3. Schleswig-Holstein, 4. Westfalen, 5. Niederrhein, 6. Hamburg, 7. Niedersachsen I, 8. Sachsen-Anhalt.

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