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Handballfreunde auch heute in Ludwigshafen krasse Außenseiter

Ganz viel muss richtig laufen

Springe. Die längste Auswärtsfahrt der Saison steht den Handballfreunden Springe am vorletzten Tag des Jahres bevor. Um 10.30 Uhr heute Vormittag fährt der Bus zum Nachholspiel bei der TSG Ludwigshafen-Friesenheim (19 Uhr) ab.

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Springe. Die längste Auswärtsfahrt der Saison steht den Handballfreunden Springe am vorletzten Tag des Jahres bevor. Um 10.30 Uhr heute Vormittag fährt der Bus zum Nachholspiel bei der TSG Ludwigshafen-Friesenheim (19 Uhr) ab, das die Hinrunde in der 2. Liga endgültig abschließt. Sicher ist: Die Springer werden auch die Rückreise als Schlusslicht antreten. Vier Punkte Rückstand haben sie auf den Vorletzten Dormagen, zum rettenden Ufer sind es sogar acht Zähler.

Um den Rückstand zu verkürzen müsste gegen den Erstliga-Absteiger „ganz viel richtig laufen“, sagt Rechtsaußen Nils Eichenberger. „Da muss die Abwehr gut stehen, die Torwartleistung stimmen und wir müssen viele einfache Tore machen.“ Vor allem dürfen die HF sich keine Schwächephasen erlauben wie zuletzt in Wilhelmshaven, als sich binnen weniger Minuten der Rückstand von drei auf sechs Tore vergrößerte. „Es kostet Kraft, wenn man immer Rückstände aufholen muss“, sagt Eichenberger.

Der muss auch in Ludwigshafen alleine mit Tim Coors die rechte Seite beackern, weil Pawel Pietak und Hendrik Pollex weiterhin verletzt ausfallen. Wie auch Oliver Tesch und Mustafa Wendland. „Ich habe den gleichen Kader zur Verfügung wie in Wilhelmshaven“, sagt Interimstrainer Slava Gorpishin. Nur, dass diesmal auch Maximilian Kolditz, der zuletzt wegen eines Magen-Darm-Virus nur auf der Bank saß, auch spielen kann. Lukas Ossenkopp war am Sonnabend umgeknickt, ist aber einsatzbereit.

Die Gastgeber, bei denen Tesch in der vorigen Saison in der 1. Liga noch unter Vertrag stand, stehen auf dem vierten Tabellenplatz. „Das ist eine erfahrene Mannschaft, die ohne Leistungsverlust wechseln kann“, sagt Gorpishin, der heute voraussichtlich zum letzten Mal als Chefcoach auf der Springer Bank sitzen wird.

Nach dem Spiel in Ludwigshafen haben die Springer bis 11. Januar trainingsfrei. Die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte, die am 6. Februar mit einem Heimspiel gegen Mit-Aufsteiger Ferndorf beginnt, soll dann der neue Trainer leiten. Dass Gorpishin die Mannschaft längerfristig übernimmt, schließt Manager Dennis Melching aus. Der neue Coach wird allerdings noch gesucht. Aussichtsreicher Kandidat ist offenbar Oleg Kuleschow, der schon von 2011 bis 2012 bei den HF an der Linie stand. Dass es mit Kuleschow Gespräche gab, bestätigt Melching, der über den Jahreswechsel allerdings Urlaub macht. „Bisher habe ich weder eine Zusage noch eine Absage von irgendwem“, sagt er.

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