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HF-Sponsor über den Umzug der Handballfreunde in die Rattenfängerhalle

„Fürs erste Mal in Ordnung“

Springe. Aus sportlicher Sicht war das erste Heimspiel von Zweitligist Handballfreunde Springe mit dem 21:34 gegen Nordhorn ein Reinfall. Über die wirtschaftliche Seite des Teil-Umzugs sprach NDZ-Redakteur Jan-Erik Bertram mit HF-Mäzen Klaus-Peter Othmer.

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700 zahlende Zuschauer kamen zum ersten Spiel in die Rattenfängerhalle – sind Sie damit zufrieden?

Fürs erste Mal war das in Ordnung. Man muss die Leute in Hameln erstmal wieder ranführen. Es gibt da ja ein Handballpublikum. Zu Erstliga-Zeiten des VfL kamen die Zuschauer in Scharen in die Halle.

Werbung hat Ihre Mannschaft nicht gerade gemacht.

Die Werbung ist in die Hose gegangen. Bis zum nächsten Spiel in Hameln (am 25. Oktober gegen Minden; d. Red.) müssen wir in Springe vernünftige Ergebnisse hinkriegen. Vielleicht kommen dann mal über 1000 Leute. Schauen Sie sich Wilhelmshaven an: Die sind mit drei Siegen gestartet, da ist doch jetzt jedes Mal die Hütte voll.

Rechnet sich der Umzug nach Hameln wirtschaftlich? Die Rattenfängerhalle kostet 2000 Euro Miete pro Spiel.

Ich sehe das als Investition in die Zukunft. Wir gehen doch aus wirtschaftlichen Gründen nach Hameln, weil wir dadurch wichtige Sponsoren gewinnen, die sonst nicht kommen.

Unglücklich war, dass der VfL Hameln ebenfalls am Sonnabend ein Heimspiel hatte…

…und zu unserer Anwurfzeit haben sie noch eine Sponsorenveranstaltung gehabt. Sinn hätte ergeben, wenn wir nacheinander in der Rattenfängerhalle gespielt hätten.

Warum läuft es sportlich nicht?

Die Mannschaft ist ein Schatten ihrer selbst, völlig verkrampft. Ich weiß nicht warum, wir haben keinen Druck aufgebaut. Sie braucht jetzt dringend ein Erfolgserlebnis. Vielleicht kommt das Auswärtsspiel am Freitag in Rimpar gerade recht – da ist der Druck nicht so groß wie zu Hause

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