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FCS-Trainer Diaz-Garcia fordert: „Gas geben“

SPRINGE. Dass es eine schwere Saison in der Fußball-Bezirksliga 3 wird, war Ricardo Diaz-Garcia schon klar, als er die Staffeleinteilung gesehen hat. Die Leistungen seiner Mannschaft in der Vorbereitung bestärken den Trainer des FC Springe darin nur noch.

Einder der Springer Lichtblicke in der Vorbereitung: John Gardeay. „Er hat einen großen Schritt nach vorne gemacht“, sagt sein Trainer Ricardo Diaz-Garcia. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

„Wenn wir nicht Gas geben, können wir nach zehn Spieltagen von unten gucken, wie es aussieht“, sagt er vor dem Heimspiel zum Saisonstart am Sonntag (15 Uhr) gegen Stern Misburg.

Den Auftaktgegner hat Diaz-Garcia – wie alle neuen Teams in der Staffel – in der Vorbereitung unter die Lupe genommen. „Die Misburger sind sehr laut auf dem Platz und pushen sich gut“, sagt er. Und: „Sie legen ein hohes Tempo im Umschaltspiel vor.“ Das hat Misburg mit dem SC Hemmingen-Westerfeld gemein, der die Springer beim 4:0-Sieg im Bezirkspokal mit genau diesem Mittel immer wieder in Bedrängnis gebracht hat. „Das haben wir absolut nicht drauf“, ärgert sich Diaz-Garcia, „wir verteidigen nicht ballorientiert, sondern handeln erst, wenn der Ball in der Nähe ist.“

Was ihm auch Sorge bereitet: Igor Jurcevic ist im Urlaub, Ferhat Arslan noch nicht fit und Luca Köneke ist auf dem Absprung nach Australien. „Die drei sind in der Offensive nicht zu ersetzen“, sagt Diaz-Garcia. Und sein Bruder Pedro als Alleinunterhalter sei im Sturm zu wenig. Weitere Alternativen drängen sich bislang nicht auf, auch weil einige Spieler sich bislang nicht durch übermäßigen Trainingsfleiß auszeichnen. „Die Einstellung muss sich ändern“, fordert Diaz-Garcia – nicht zum ersten Mal. Auf guten Leistungen in der Vorbereitung, wie bei den Siegen gegen die Landesligisten OSV Hannover und FC Eldagsen, dürfe sich das Team nicht ausruhen: „Dafür können wir uns nichts mehr kaufen.“

Schwarz malen wolle er nicht, sagt Diaz-Garcia, „ich weiß aber, wie schwer es wird“. Und es gibt auch Lichtblicke: Marc Jeske und John Gardeay etwa trainieren fleißig „und haben einen großen Schritt nach vorne gemacht“, lobt der Coach. Das gleiche gelte für Keeper Ole Niedergesäß, der wie Jeske aus der A-Jugend kam.

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