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FC Eldagsen will beim HSC Hannover „alles rauskloppen“

ELDAGSEN. Schnee, Eis, Fußball. Man muss nicht hochbegabt sein, um zu erkennen, welches Wort nicht in die Reihe passt. Es werden wohl auch an diesem Wochenende so gut wie alle Punktspiele ausfallen. Von den heimischen Teams darf allein der FC Eldagsen auf einen Einsatz hoffen.

Eldagsens José Ruben Perez, hier im Hinspiel im Kopfballduell mit Gianluca Vinals-Ziegler vom HSC, erzielte zuletzt beide FCE-Treffer im Test gegen Döhren. Sollte am Sonntag in Hannover gespielt werden, wäre er wohl wärmer angezogen. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Der Landesligist tritt bei Spitzenreiter HSC Hannover an – der verfügt über einen Kunstrasenplatz. Allerdings: „Wenn der Kunstrasen vereist ist, wirst du darauf aber auch nicht spielen können“, sagt FCE-Trainer Holger Gehrmann. „Wir bereiten uns aber so vor, dass wir spielen können.“

Wenn Trainer in diesen Tagen von „vorbereiten“ sprechen, klingt das fast ein wenig sarkastisch. Denn: „Du kannst nichts machen, an Fußballspielen ist nicht zu denken“, sagt Gehrmann, der seine Spieler unter der Woche wieder laufen schickte. „Das ist unbefriedigend, aber es trifft ja alle“, so der Coach.

Die direkte Vorbereitung auf das Spiel beim HSC war für die Eldagsener also das Testspiel am vorigen Sonnabend gegen Bezirksligist Niedersachsen Döhren (2:2). „Unser Vorteil ist vielleicht, dass wir beim HSC nicht unbedingt was holen müssen“, sagt Gehrmann, „vielleicht ist es auch nicht schlecht, dass wir da gleich als erstes auflaufen.“ Soll heißen: Auch der Spitzenreiter hat noch keine Spielpraxis, der letzte Test liegt sogar noch eine Woche länger zurück als beim FCE – wenn also etwas möglich ist für die Eldagsener, dann am ehesten jetzt.

Wobei die Schwarz-Gelben sich beim 0:2 im Hinspiel gut verkauft hatten. Im Angriff fehlte damals allerdings die Durchschlagskraft, in der Defensive machten sie zwei Fehler, die der HSC bestrafte. In der Offensive hat der FCE sich in der Winterpause mit Lauri Schwitalla von Borussia Hannover verstärkt – zumindest traf der Neuzugang in den wenigen Testspielen zuverlässig. In der Abwehr hat sich Julian Reygers verabschiedet, dafür ist Jan-Niklas Wintjes jetzt wieder dabei. Und auch Torwart Marcel Bürst, der wie Wintjes die Hinrunde wegen einer Verletzung verpasste, trainiert wieder – am Wochenende fehlt er allerdings, wie auch Lucas Brünig, der sich in der Hallenrunde am Knie verletzt hat. „Ansonsten sind alle fit“, sagt Gehrmann, der sicher ist: „Wenn wir spielen, kloppen die Jungs alles raus.“

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