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FC Eldagsen II kassiert erste Heimniederlage

Der FC Eldagsen II hat am 13. Spieltag der Fußball-Kreisliga Hannover die erste Heimniederlage kassiert. Auch der TSV Gestorf musste sich mit 0:1 geschlagen geben.

Eldagsens Routinier Matthias Hüsam (M.) wird gleich von zwei Hannoveranern attackiert. foto: Luksch

Autor:

Ronald Kruse

FC Eldagsen II –

Polizei SV Hannover 1:2 (1:0)

Der Eldagsener Coach hatte bereits im Vorfeld vor den Stärken der Gäste gewarnt, doch seine Spieler ignorierten an diesem Tage die Ansprache ihres Trainers. „Das war mit Abstand die schlechteste Leistung meiner Mannschaft. Der PSV hat uns gezeigt, wie man sich im Abstiegskampf präsentiert“, zeigte sich Bürst nach Spielende enttäuscht. Dabei war zunächst alles nach Plan gelaufen. Bereits die erste Aktion führte zur Eldagsener Führung. Matthias Hüsam wurde im Strafraum umgeschubst, Marcel Winkler verwandelte den fälligen Elfmeter sicher (2.). Doch anstatt diesen frühen Vorteil zu nutzen, gaben sie das Spiel aus der Hand. Die Gäste krempelten die Ärmel hoch und rissen das Spiel mit Leidenschaft und Kampf an sich. Kurz nach dem Wechsel der Lohn: Miguel Pozo-Ramiro war zur Stelle und markierte den verdienten Ausgleich (52.). Als der Hannoveraner sechs Minuten später erneut traf, hatte der FCE nichts mehr entgegenzusetzen.

Zwar brachte der eingewechselte Steven Berger noch Schwung ins FCE-Spiel, doch am Ende blieb es bei der verdienten Niederlage. „Ich bin völlig enttäuscht“, sagte Eldagsens Trainer.

FC Eldagsen: Borchardt – Burmeister (46. Patyk), Geide, M. Wendler (75. M. Grube), P. Wendler, Beck, Arndt, Harmeyer (55. Berger), Ibrahim, Mahlert, Hüsam.

Tore: 1:0 M. Wendler (2./FE), 1:1, 1:2 Pozo-Ramiro (52./58.)

SG 1874 Hannover –

TSV Gestorf 1:0 (0:0)

Auf schwer bespielbarem Geläuf hat der TSV Gestorf nicht an die guten Leistungen der Vorwochen anknüpfen können. Die Hausherren agierten auf dem tiefen Boden cleverer. Von Gestorf war im ersten Abschnitt nicht viel zu sehen. „Wir wollten zu viel und haben nicht die richtige Balance gefunden“, analysierte Gestorfs Coach Peter Baron die Partie. Auch im zweiten Durchgang blieb die SG 1874 die aktivere Mannschaft, die zugleich Gestorfs Torjäger Jochen Sterling über 90 Minuten aus dem Spiel nahmen.

In der 70. Minute dann die Entscheidung. Nach einem Fehler im Spielaufbau schalteten die Gastgeber schnell um und Björn Beinhorn markierte das 1:0. Die Baron-Elf drängte danach noch auf den Ausgleich, doch es blieb bei der knappen Niederlage. „Wir hätten heute noch zwei Stunden spielen können und hätten trotzdem kein Tor erzielt“, meinte Baron.

TSV Gestorf: Howind – Bothe, Seegers, Sterling, Fülberg, Gold-schmidt (75. Mertens), Langner, Bergmann, Heppe, Kunkel, Grube

Tore: 1:0 Beinhorn (70.)

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