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FC Eldagsen empfängt Spitzenreiter Heeßeler SV

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

„Wenn wir so eine Leistung abrufen wie in Bückeburg, können wir jeden Gegner ärgern“, sagt Wehmann. Am vorigen Wochenende sei seine Elf im Gastspiel beim Oberliga-Absteiger „über sich hinaus gewachsen“. Eldagsen gewann 2:1. „Zum Auftakt der etwas schwierigeren Wochen war das ein wichtiger Sieg“, so Wehmann. Die nächsten Gegner haben es tatsächlich in sich: Heeßel, Sulingen, Burgdorf, Bavenstedt – bis auf Burgdorf alles Titelkandidaten.

Herausheben wollte Wehmann nach dem Sieg in Bückeburg keinen seiner Spieler, sagte aber: „Yannik Gronau hat dort eines seiner besten Spiele gemacht.“ Gronau freut sich über das Lob, gibt sich aber selbstkritisch: „Vielleicht lag das auch daran, dass ich davor meistens unter Form gespielt habe“, sagt der 23-Jährige, der seine Leistungen bislang „viel zu unkonstant“ findet, „wenn von zwei Spielen nur zwei halbwegs akzeptabel sind, entspricht das nicht meinem eigenen Anspruch.“

Auf dem Platz stand der „Sechser“ Gronau bislang trotzdem in jeder Partie, und das, obwohl er wegen seines Abendstudium kaum trainieren kann. „Ich bin froh, dass ich spielen darf“, sagt er, „Ansprüche kann ich nicht stellen.“ Er versucht sich keine großen Gedanken zu machen über seine Leistungen: „Das habe ich in der Vergangenheit so gemacht und werde es auch in Zukunft machen. Irgendwann geht es schon wieder raus aus dem Formtief.“

Die Eldagsener spielen gerade ihre zweite Landesliga-Saison – Heeßel hat da mehr als zehn Jahre Erfahrungsvorsprung. Seit 2002 tritt der HSV in der höchsten Spielklasse des Bezirks an – zwischendurch sogar zwei Jahre in der Niedersachsenliga. „Die sind wirklich schwer zu spielen, in der vorigen Saison haben wir zweimal verdient verloren“, sagt Wehmann. Um diesmal erfolgreich zu sein, müssen wieder alle Rädchen ineinander greifen, so der Coach: „Wir sind davon abhängig, dass jeder Spieler seine Leistung zu 100 Prozent abruft.“ Heeßel agiere vor allem mit langen Bällen, „besonders bei Standards sind sie gefährlich“, sagt Wehmann.

Die Personallage entspannt sich weiter beim FCE. Tolga Nemnezi ist aus dem Urlaub zurück. Auch Paul Nieber und Christian Marx sind nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre wieder Alternativen.

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