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Es wird Zeit für eine FCE-Überraschung

ELDAGSEN. Ausgeglichen ist die Fußball-Landesliga in dieser Saison. Überraschungen gibt es an fast jedem Spieltag. Dem FC Eldagsen ist bislang noch keine gelungen. Vielleicht klappt es ja im Heimspiel am Sonnabend (14 Uhr). Gegen den Heeßeler SV wäre schon ein Punktgewinn eine.

Mit drei Elfmetertreffern ist Jan Flügge bislang der beste Torschütze des FC Eldagsen. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

„Heeßel ist eine der Topmannschaften“, sagt FCE-Trainer Holger Gehrmann. Vierter sind die noch ungeschlagenen Gäste, liegen nur drei Zähler hinter Spitzenreiter HSC Hannover, haben aber zwei Spiele weniger absolviert. „Die haben nicht nur individuell starke Spieler, sondern sind auch mannschaftlich geschlossen“, sagt Gehrmann. Wichtig werde, „dass wir nicht zu vielen Ecken und Freistöße aus dem Halbfeld zulassen, denn bei Standards sind sie unheimlich gut“.

Die Lage ist prekär für den FCE. Während die Schwarz-Gelben zuletzt zweimal Zwangspause hatten, punkteten die Kellerkonkurrenten, nur wegen der besseren Tordifferenz gegenübr Eilvese sind sie noch Vorletzter.

„Trotzdem gibt es keinen Unmut in der Truppe“, sagt Gehrmann. Allen sei klar gewesen, dass die Saison schwer werden würde. Schließlich hatten mit Steve Goede und Cezar Parashiv die beiden besten Torschützen der Vorsaison den Verein verlassen. Der drittbeste, Tolga Nemnezi, hat wegen Verletzungen den größten Teil der Hinrunde verpasst. „Was die Tore angeht, konnten wir die Abgänge nicht kompensieren“, sagt Gehrmann. Bester FCE-Torschütze ist bislang Jan Flügge – mit drei Elfmetertoren.

Gehrmann behält seinen Optimismus. „In der Vergangenheit hat es ja auch schon geklappt, scheinbar übermächtige Gegner zu schlagen“, sagt er, „warum sollte es nicht auch jetzt gelingen?“ Personell hat sich nichts geändert. Nemnezi fällt weiterhin aus. Rune Flohr, der sich im letzten Heimspiel den Oberschenkel gezerrt hatte, ist gestern wieder ins Training eingestiegen, „aber ob es bis zum Spiel reicht, ist noch sehr fraglich“, sagt der Trainer.

Ab heute soll es bis Sonntag durchregnen, „aber wir wollen unbedingt spielen“, sagt Gehrmann, „wir brauchen den Spielrhythmus“.

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