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0:2 gegen starken TSV Barsinghausen / Wienecke ärgert sich über frühe Resignation seiner Elf

Erste Heimpleite: Springe wird ausgekontert

Fußball. Jetzt hat es Bezirksligist FC Springe erstmals auch zu Hause erwischt. Die Elf von Trainer Markus Wienecke wurde vom TSV Barsinghausen eiskalt ausgekontert und kassierte mit 0:2 (0:1) die erste Heimniederlage der Saison. Die hätte noch höher ausfallen können, doch der starke Daniel Hake im Tor der Gastgeber verhinderte Schlimmeres.

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Beide Mannschaften begannen stark und legten ein hohes Tempo vor. Springe hatte den besseren Start. Schon in der dritten Minute setzte sich Steve Goede auf der linken Seite durch, passte von der Grundlinie vors Tor, doch Dennis Offermann kam einen Schritt zu spät. Goede hatte auch die zweite Springer Chance, als er mit Tempo an Barsinghausens Kevin Wegel vorbeizog, aus zwölf Metern aber zu unplatziert schoss – kein Problem für TSV-Keeper Kevin-David Kitsch, den einzigen Unsicherheitsfaktor in einer bärenstarken Gäste-Defensive, den die Springer fortan viel zu selten prüften.

Auch die Springer Abwehr stand sicher – die vielen Fehler, die ihre Vorderleute im Angriff produzierten, konnte sie aber nicht ausbügeln. So etwa beim 0:1: André Buchholz bekam zwar beim versuchten Doppelpass zwischen Thorsten Gräler und Manuel Kumbu-Konde noch den Fuß dazwischen, der Ball landete jedoch bei André Brockmann, der aus 16 Metern platziert ins lange Eck einschob (28.) – keine Chance für Hake, der eine Minute zuvor noch einen Fernschuss von Brockmann mit Mühe über die Latte gelenkt hatte. Dennis Völkers erzielte das vermeintliche 0:2 (37.) – der Schiedsrichter entschied aber auf Abseits.

Die Platzherren verloren nach dem Gegentor den Faden und brachten im Angriff kaum noch etwas Konstruktives zustande. Zum Ärger von Wienecke: „Es gibt überhaupt keinen Grund, nach einem Gegentor die Köpfe hängen zu lassen.“ Eine Halbchance hatte der FCS noch, als Kitsch eine Flanke von Timo Bergold nicht kontrollieren konnte – Philipp Strohecker den Abpraller aber auch nicht.

Springe fand auch nach der Pause nicht zurück ins Spiel. Konter um Konter rollte auf Hakes Tor zu, der Großchancen von Völkers (49., 62.) und Marcel Dunsing (54.) vereitelte. Als Dennis Lamster nach Vorlage des starken Kumbu-Konde völlig frei stand, war aber auch der FCS-Keeper geschlagen. Der TSV ließ noch weitere gute Möglichkeiten aus, das war aber auch das einzige, was Barsinghausens Trainer Thomas Wotka zu bemängeln hatte: „Wir müssen den Sack früher zu machen.“

FC Springe: Hake – Bergold, S. Buchholz, A. Buchholz, Agaoglou – Müller, Klippstein, Klimke, Goede – Offermann, Strohecker.

Tore: 0:1 Brockmann (28.), 0:2 Lamster (77.).

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