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DLRG-Ortsgruppe sahnt bei Bezirksmeisterschaft ab / Springer Männer nicht zu schlagen

Eldagsens Mädchen lassen Jungs alt aussehen

Rettungsschwimmen (jab). Nirgendwo sind Schwimmer sicherer als in Springe – zumindest theoretisch. Bei den DLRG-Bezirksmeisterschaften im Stadionbad Hannover sicherten sich die Männer der Ortsgruppe (OG) Springe zum vierten Mal in Folge den Titel in der offenen Klasse. Es war der siebte Titel insgesamt, drei davon holten die Springer noch zu Jugendzeiten. Auch die OG Eldagsen räumte ab und holte zweimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze.

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Mit 3218,54 Punkten siegten die Springer Männer deutlich vor Seelze (3106,28) und Isernhagen (2876,58). Bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung hatten alle Teams die volle Punktzahl geholt. Die Gurtretterstaffel und die Rettungsstaffel hatte Springe mit deutlichem Vorsprung gewonnen, in der Hindernisstaffel landeten sie nur vier Hundertstelsekunden hinter Neustadt. Damit hatten Falko Jonigkeit, David Schulzmann, Daniel Behrens, Benjamin Behrens und Bastian Reinhardt einen so deutlichen Vorsprung herausgeholt, dass sie Platz vier unter sechs Teams in ihrer Problemdisziplin Puppenstaffel locker kompensieren konnten.

Auch ein kleines Störfeuer der Seelzer konnte die Springer nicht aufhalten. Die Konkurrenten hat beim Wettkampfgericht einen zu breiten Badehosensteg bei Benjamin Behrens moniert. Der Steg darf nach den Bestimmungen maximal zehn Zentimeter breit sein, um den Einsatz von „Superschwimmanzügen“ zu unterbinden. Es wurde nachgemessen, Behrens‘ Steg war 9,5 Zentimeter breit, der Titel sicher. Das Erfolgsgeheimnis? „Hartes Training, Freundschaft, lange Erfahrung und unsere Trainerin Sigrid Geisler“, so Bastian Reinhardt.

Für die OG Eldagsen holte die Seniorenstaffel mit Carsten Antelmann, Klaus Michel, Kai Pietschker und Ramona Soer den Titel. Platz eins belegte auch die Nachwuchsmannschaft der Altersklasse 12 mit Neele Tuchlitz, Nora Läbe, Janine Vogt, Rebecca Böhnsch und Leon Greth, die, obwohl überwiegend Mädchen, gegen Jungenteams antreten musste – umso größer war der Jubel.

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Das gilt auch für Eyleen Greth, Tabea Tuchlitz, Lara Zernack, Vivien Möller und Nadine Vogt, die in der Altersklasse 15/16 ebenfalls gegen männliche Konkurrenten antreten mussten, weil ihre OG bei den Mädchen schon eine Staffel ins Rennen geschickt hatte. Dennoch holten die Eldagsenerinnen den zweiten Platz – dabei waren Nadine Vogt und Vivien Möller erst kurzfristig und unvorbereitet eingesprungen, weil zwei Teamkolleginnen krank waren.

Ihre Altersgenossinnen Michelle Klemm, Jessica Knakowski, Laura Böhnsch, Lea Kieven und Lina Antelmann kamen bei den Mädchen als Dritte ebenfalls aufs Treppchen. Silber holte zudem die Staffel der Altersklasse 13/14 mit Sarah und Melina Praussner, Isabelle Möller, Valentin Michel und Jane Baruth.

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