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Eldagsen kassiert K. o. in der Schlussminute

ELDAGSEN. Zum ersten Mal seit seinem Amtsantritt war Jens Möbes, Trainer von Fußball-Landesligist FC Eldagsen, unzufrieden. „Die erste Halbzeit war ganz schlecht“, sagte er nach der 2:3 (1:2)-Niederlage bei der TSV Burgdorf. Die zweite Hälfte besänftigte ihn ein wenig – am Ende war es eine unglückliche Niederlage.

Jens Möbes
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

In der Schlussminute verwandelte Burgdorfs Patrick Hiber einen Freistoß direkt. „Wir sind der Meinung, dass ein Burgdorfer auf der Torlinie und damit im abseits stand“, ärgerte sich Möbes.

Der Reihe nach: Eldagsen konnte zunächst nicht an die engagierte Leistung vom Sieg gegen Spitzenreiter Sulingen anknüpfen: „Wir haben den Burgdorfern viel zu viel Raum gelassen, die konnten ohne Druck kombinieren“, so Möbes. Folgerichtig brachten Gean Rodrigo Baumgratz (16.) und Eugen Klein (20.) die Gastgeber in Führung.

Cezar Paraschiv gelang kurz vor der Pause nach einem kurz abgewehrten Freistoß der Anschlusstreffer und Rune Flohr glich nach einer Stunde aus dem Gewühl heraus aus.

Jetzt waren die Eldagsener im Spiel. „Ich habe sie in der Pause ein bisschen wachgerüttelt. Sie haben sich aufgebäumt und sind mehr auf Risiko gegangen. Das war gut“, so Möbes. Der Druck lag nun auf dem Tor der Platzherren. „Wir hätten durchaus in Führung gehen können“, so Möbes. Doch dann kam die Schlussminute – und damit der K. o. der Schwarz-Gelben, die es verpassten, sich weiter von der Abstiegszone abzusetzen.

Morgen (19 Uhr) steht das Nachholspiel gegen den MTV Almstedt an, der derzeit den ersten Abstiegsplatz belegt. Auch gegen Koldingen und den bereits feststehenden Absteiger Wetschen muss der FCE noch ran. „Wenn wir aus den letzten fünf Spielen drei bis vier Punkte holen, sollten wir durch sein“, so Möbes optimistisch.

FC Eldgsen: Mühlenbruch – Rülke (11. F. Reygers), Mende, Gehrke, E. Engelhardt, Schierl (79. Nieber) – Flohr, Nemnezi, Trotz, Brünig (89. Marx) – Paraschiv. Tore: 1:0 Baumgratz (16.), 2:0 Klein (20./FE), 2:1 Paraschiv (44.), 2:2 Flohr (60.), 3:2 Hiber (90.). Gelb-Rot: Gehrke (73.).

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