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HF-Damen und TuSpo-Herren starten am Wochenenende

Eine Saison mit vielen neuen Gegnern

Springe/Bad Münder. Die Handballregionen Hannover und Weserbergland-Schaumburg-Leine, kurz: WSL, legen in dieser Saison den Spielbetrieb zusammen. Für die Damen der HF Springe und die Herren der TuSpo Bad Münder, die beide an diesem Wochenende in die Saison starten, bedeutet das: neue Gegner.

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

„Wir freuen uns und sind total gespannt“, sagt HF-Trainerin Manuela Porcarelli. Die Aufsteigerinnen sind das einzige Team aus Hannover unter lauter WSL-Teams in der Regionsoberliga-Staffel 1. Die WSL gilt als schwächer, „aber auf dem hohen Ross sitzen wir nicht“, sagt Porcarelli. „Unser Ziel ist ganz klar der Klassenerhalt.“ Von den neuen Gegnerinnen kennen die HF lediglich den MTV Elze und die HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf – von Vorbereitungsspielen aus der vorigen Saison.

Die HSG Exten-Rinteln, am Sonntag (15.15 Uhr, Schulzentrum Süd) erster Gegner der Springerinnen, sind ein komplett unbeschriebenes Blatt für Porcarelli. Die ist optimistisch: „Wir haben eine gute Vorbereitung mit vielen Testspielen gehabt.“ Ganz abgeschlossen sei die Vorbereitung allerdings noch nicht. „An der 5:1-Deckung müssen wir noch feilen, aber wir haben ja eine stabile 6:0-Abwehr.“

Der Kader ist unverändert geblieben. Neben den verletzten Anne Baum und Susanne Graf fehlt beim Auftakt auch Urlauberin Sina Moldehn. Die A-Jugendlichen Annika Wolff und Lara Weustenhagen trainieren seit dem Sommer bei den Damen mit und sollen ein Doppelspielrecht erhalten.

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  • Für die HF-Damen um Cirstin Runne geht es in der neuen Saison um den Klassenerhalt…

Nahezu unverändert ist auch der Kader der TuSpo-Herren in der Regionsliga 4. Klaus Krückeberg und Stefan Mehnert haben nach der vorigen Saison ihre Karrieren beendet. Neu dabei ist Christian Rückert, der von Landesligist Springe II kam. Er soll vor allem Kapitän Jan Voges auf der Mittelposition entlasten. „Ich möchte nicht mehr durchspielen“, sagt Voges, „Christian hat ein Top-Auge und ist in der Abwehr ein Bollwerk.“

Vierter waren die Münderaner in der Vorsaison. Die vor ihnen platzierten Teams sind aufgestigen (Hessisch Oldendorf II und Bad Pyrmont) oder haben die Staffel gewechselt (Holzminden). Die neu hinzugekommenen Teams Barsinghausen II, Auhagen und Schaumburg-Nord IV kennt die Mannschaft von Trainer Wolfgang Kanngießer zwar nicht, „aber ich gehe davon aus, dass wir dieses Jahr um den Titel mitspielen“, sagt Voges.

Der erste Sieg soll gleich am Sonnabend (16.30 Uhr) im Heimspiel gegen Fuhlen/Hessisch Oldendorf III eingefahren werden. „Wir sind konditionell gut drauf“, so Voges. Auch spielerisch habe die TuSpo schon gute Ansätze gezeigt, etwa beim Vorbereitungsturnier der HSG Wennigsen/Gehrden. „Da sind wir Zweiter geworden“, sagt der TuSpo-Kapitän.

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