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HF Springe verteidigen ihren Titel im HVN-Pokal / Finale gegen Duderstadt oder Heidmark

Ein Testspiel, in dem eine Trophäe winkt

Handball (jab). Es ist nicht viel mehr als ein Testspiel – aber immerhin eines, bei dem es um eine Trophäe geht. Am morgigen Sonntag (15.30 Uhr) verteidigt Drittligist HF Springe in Duderstadt seinen Titel im HVN-Pokal. Gegner ist entweder Ost-Drittligist und Ausrichter TV Jahn Duderstadt oder Verbandsligist HSG Heidmark, die um 12 Uhr das Halbfinale bestreiten.

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Springes Halbfinalgegner OHV Aurich hatte auf das Final-Four-Turnier verzichtet. Grund: Die Ostfriesen müssen am Sonntag auch zum Punktspiel in der 3. Liga West ran. Duderstadt bestritt gestern ebenfalls noch ein Nachholspiel – der DHB, der für die Spielplanung in den 3. Ligen verantwortlich ist, hegt offenbar keine große Wertschätzung für den Landespokal. Die Mannschaften können es allerdings verschmerzen. Alle Halbfinalisten sind bereits für den DHB-Pokal qualifiziert und haben damit Aussicht auf ein attraktives Heimspiel gegen einen Erst- oder Zweitligisten.

Auch HF-Coach Sven Lakenmacher macht keinen Hehl daraus, dass ihm das Punktspiel am nächsten Sonnabend in Tarp wichtiger ist. Daher kommt es ihm auch gelegen, dass die zusätzliche Belastung des Halbfinals wegfällt. „Aber wir nehmen den Sonntag ernst, die Mannschaft ist so gestrickt, dass sie jedes Spiel gewinnen will“, verspricht er.

Offen ist noch, ob Claus Karpstein nach seiner Ellenbogenverletzung wieder ins Geschehen eingreift. Sicher fehlen werden Frank Habbe (Dienst) und Youngster Florian Kahl, der sich im Testspiel unter der Woche gegen Burgdorf einen Bänderriss zuzog.

Lakenmacher rechnet übrigens fest mit den Gastgebern als Endspielgegner. Im vergangenen Jahr beim Halbfinale in Springe hatte sich Duderstadt noch gegen den damaligen Verbandsligisten Soltau blamiert. Der damalige Trainer Stephan Albrecht hatte einige Leistungsträger geschont – und wurde kurz darauf entlassen. „Schon deshalb werden sie es ernster nehmen“, sagt Lakenmacher.

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