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„Ein richtiges Endspiel“ für den FC Eldagsen

ELDAGSEN. Die Handballfreunde Springe – aus der 3. Liga abgemeldet. Der FC Springe – so gut wie abgestiegen aus der Fußball-Bezirksliga. Damit ruht die letzte Hoffnung auf ein Happy-End im Springer Sport auf den Landesliga-Fußballern des FC Eldagsen. Aber auch für sie wird der Klassenerhalt noch ein hartes Stück Arbeit

Andre Gehrke (l.), hier im Hinspiel gegen OSV-Kapitän Ertan Ahmetovski, ist aus dem Kurzurlaub zurück. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

„Wir spielen eine ordentliche Rückrunde. Warum sollten wir also nicht daran glauben, dass wir es schaffen können?“, sagt FCE-Trainer Holger Gehrmann. Seine Mannschaft galt vor der Saison als Abstiegskandidat – dass der Klassenerhalt drei Spieltage vor Schluss noch möglich ist, macht Gehrmann ein bisschen stolz: „Wir stehen auf Augenhöhe mit Mannschaften, die ganz andere Mittel haben“, sagt er.

Er meint etwa den OSV Hannover. Bei den Oststädtern gastieren die Eldagsener am Sonnabend (16 Uhr). „Das ist ein richtiges Endspiel“, sagt Gehrmann. Das gilt zwar für alle Partien, die der FCE noch vor der Brust hat, aber die beim OSV ist die letzte gegen einen direkten Konkurrenten.

Die Gastgeber gewannen am Dienstag das Kellerduell gegen Egestorf-Langreder II mit 4:2. „Für die Konstellation war das ganz gut“, sagt Gehrmann. Denn so liegen beide Kontrahenten noch drei Punkte hinter dem FCE. Der OSV hat am Sonnabend also noch etwas mehr Druck als die Gäste, „das macht es für uns vielleicht etwas einfacher“, so Gehrmann.

Der ist froh, dass die englischen Wochen vorbei sind und ein regulärer Trainingsbetrieb wieder möglich ist. „Das bringt ein bisschen mehr Ruhe rein, aber auch ein bisschen mehr Spaß. Dennoch trainieren wir intensiv.“

Beim 0:4 zuletzt in Steimbke stimmte die Defensivleistung der Eldagsener nicht. „Da müssen wir wieder besser stehen“, fordert der Coach. Gut, dass Kapitän André Gehrke aus dem Kurzurlaub zurück ist. Bis auf die Dauerverletzten sind auch alle anderen mit dabei. „Das ist schön für einen Trainer, dass man genug Auswahl hat, um dem Gegner angemessen aufzustellen.“

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