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Ein Kunstrasenplatz für den FC Springe?

SPRINGE. Das Wetter meint es in dieser Saison wahrlich nicht gut mit den Fußballern. Die Rasenplätze sind seit Wochen nicht bespielbar, selbst auf dem Hartplatz des FC Springe geht nichts mehr. Was fehlt auf dieser Deisterseite: ein Kunstrasenplatz.b

Aus dem Springer Hartplatz soll ein Kunstrasenplatz werden – das ist die Idee von FCS-Jugendleiter Harald Schröder. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Den gibt es weder in Springe noch in Bad Münder – wenn es nach Harald Schröder, dem Jugendleiter des FC Springe geht, ändert sich das bald.

„2022 feiern wir unser 111-jähriges Jubiläum. Wenn wir bis dahin einen Kunstrasenplatz hätten – das wäre ein Traum“, sagt Schröder. Seine Idee: Der Platz solle nicht ganz neu gebaut, sondern der Hart- in einen Kunstrasenplatz umgebaut werden.

Schröder betont: „Noch sind das alles nur Gedankenspiele.“ Er habe bei der letzten Mitgliederversammlung den Auftrag erhalten, sich um Zahlen zu kümmern – das hat er getan. Schröder steht in Kontakt mit dem TSV Wennigsen, der gerade dabei ist, aus einem Hartplatz einen Kunstrasenplatz zu machen. Sein „Vision“, wie er es nennt, möchte er bei der kommenden Mitgliederversammlung im Frühjahr vorstellen, „wenn auch Vertreter von der Stadt dabei sind“, sagt Schröder.

Er würde einen Kunstrasenplatz gerne als Teil des geplanten Jugendparks sehen, der rund um den bestehenden BMX-Trail entstehen soll. „Auch die Schulen könnten davon profitieren“, sagt Schröder, „man könnte auch ein Handballfeld auf der Fläche auszeichnen, dann könnten auch die Handballer bei schönem Wetter im Freien trainieren.“ Und natürlich hätten auch die umliegenden Fußball-Clubs etwas von einem Kunstrasen in Springe. Vorrangig geht es Schröder aber natürlich um den FCS, der derzeit 13 Jugend- und 2 Herrenteams zum Spielbetrieb gemeldet hat. „Wir wollen für unsere Mitglieder was tun“, sagt er.

Konkrete Zahlen hat Schröder noch nicht. Klar ist, dass derartige Umbaumaßnahmen von den Sportbünden gefördert werden. „Wenn wir es mit dem Jugendpark zusammen realisieren, können wir vielleicht noch andere Töpfe anzapfen“, hofft Schröder. So oder so kommen natürlich auch Kosten auf den Verein zu, ein Teil davon würde dann wohl über Spenden finanziert.

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