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Janis Helmdach (24) kommt über GWD Minden und SV Post Schwerin an den Deister

„Ein Glücksgriff mit HF Springe“

Springe. Er kam, sah und siegte – die Rede ist von Janis Helmdach, Rückraumspieler links, des Drittligisten Handballfreunde Springe. In der vergangenen Saison, das Spieljahr war gerade einmal drei Monate alt, wechselte der gebürtige Blomberger vom insolventen Zweitligisten SV Post Schwerin in einer Blitzaktion an den Deister. „Da habe ich mich ganz schnell in das neue Team eingelebt und bin heute den Verantwortlichen um Manager Dennis Melching und in besonderer Weise auch Peter Othmer dankbar, dass ich zu einem Zeitpunkt, wo alle ambitionierten Mannschaften ihren Kader komplett hatten, zu einem Verein stoßen konnte, der auf Sicht einiges bewegen möchte“, so der heute 24-Jährige.

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Autor:

Dieter Gömann

„Ich habe mit den HF Springe einen Glücksgriff getan. Ich bin zu einer homogen Mannschaft gestoßen, die Kameradschaft kann gar nicht besser sein und ich kann jeden Tag trainieren“, so Helmdach weiter. „Es hätte nicht besser laufen können, dass ich nach dem Ende in Schwerin Beruf und Sport miteinander verbinden konnte, denn eine Saison ohne Verein, das wäre gar nicht gegangen.“

Was dem jungen Spieler ganz besonders gefällt, ist die Tatsache, dass er seine in Schwerin begonnene Ausbildung zum Sparkassenkaufmann nahtlos fortsetzen konnte und sich derzeit im zweiten Ausbildungsjahr bei der Sparkasse Weserbergland befindet, wo er momentan in der Hauptgeschäftsstelle in Hameln tätig ist.

Morgens fährt Helmdach von zu Hause in Blomberg los, und abends kommt er spät zurück. Dazwischen liegen die Stunden seiner beruflichen Aus- und sportlichen Weiterbildung.

Mit 16 Jahren war Helmdach vom Blomberg nach Minden gegangen, baute dort sein Abitur am Gymnasium mit dem Leistungskurs Sport und war danach zwei Jahre bei der Bundeswehr in der Sportförderkompanie in Warendorf.

Seine sportliche Ausbildung hatte er bei GWD Minden, wo er zunächst vier Jahre in der Jugend und dann vier Jahre bei den Herren, davon zwei Jahre in der 1. Liga und nach dem Abstieg zwei Jahre in der 2. Liga, gespielt hatte.

Danach wechselte er im Spieljahr 2012/2013 zum Zweitligisten SV Post Schwerin, wo er morgens und abends trainierte und zwischendurch eine Halbtagsausbildung über vier Stunden in der Sparkasse begonnen hatte.

„Hier in Springe ist einfach alles optimal, und deshalb habe ich meinen Vertrag zu Saisonbeginn um zwei Jahre verlängert. Mit den HF Springe können wir sehr viel schaffen, und da muss ich zwingend nicht woanders hin. Am liebsten möchte ich den Handballsport und den Beruf möglichst zweigleisig fahren“, so Helmdach.

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