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TuSpo-Damen feiern einen 8:6-Heimsieg

Ein Auftakt nach Maß

Bad Münder/Bennigsen. Die Herren des SV Altenhagen haben sich in ihrem Auftaktspiel der Bezirksoberliga auch mit einer eher durchwachsenen Leistung schadlos halten können. Vor heimischer Kulisse wurde der TuS Bothfeld glücklich mit 9:7 in die Knie gezwungen.

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Autor:

Klaus Ritterbusch

„Mit Ruhm bekleckert haben wir uns nicht. Dennoch sind wir froh, dass die ersten beiden Punkte unter Dach und Fach gebracht worden sind“, berichtete SVA-Kapitän Kolja Abendroth.

Der Kontrahent vom hannoverschen Stadtrand lief zweifach ersatzgeschwächt in Altenhagen auf. Es fehlten die etatmäßigen Nummern drei und fünf. Insofern hatten die Hausherren mit einer glatten Angelegenheit gerechnet, obwohl Martin Emrich im vorderen Drittel beide Partien kampflos abgeben musste.

Doch es kam alles ganz anders. Schon nach den Eingangsdoppeln lief der SVA einem unerwarteten 1:2-Rückstand hinterher. Und als Bothfeld dann sogar mit 4:1 davon gezogen war, kamen die Gastgeber ein wenig ins Grübeln. Ein an diesem Tage überragendes mittleres Paarkreuz verhinderte dann aber doch den befürchteten Pleitenauftakt. „Eric Engelhardt und Andreas Tschöpe haben uns mit ihren vier Einzelsiegen den Gesamterfolg gerettet“, so Abendroth.

Im unteren Drittel warteten Helge Rösner und Kolja Abendroth mit einer 3:1-Bilanz gegen die beiden Bothfelder Ersatzspieler auf, was ebenfalls mit spielentscheidend war. Spannung war im Schlussdoppel angesagt. Da machten der in den Einzeln glücklos agierende Friedrich Blume und Andreas Tschöpe mit einem 3:1-Zittersieg endgültig den Sack zu.

Pech hatte hingegen der FC Bennigsen, der im Treffen der Bezirksliga 3 beim Angstgegner RSV Hannover knapp mit 7:9 unterlag. Ehe sich der FCB versah, lag er mit 1:5 im Hintertreffen. Doch von diesem hohen Rückstand ließen sich Bennigsens Sportler keineswegs verunsichern – man glich angesichts einer enormen kämpferischen Vorstellung zum 5:5 aus. Dann ging der RSV wiederum in Front. 8:6 hieß es kurz vor dem Spielende. Nachdem Peter Franz mit seinem zweiten Tagessieg im unteren Drittel zum 8:7 verkürzt hatte, kam es zum Abschlussdoppel. Gernot Gardinowski und Franz wollten die Punkteteilung retten, doch sie zogen unglücklich mit 2:3-Sätzen gegen Thomas Rittler und Murat Singin den Kürzeren.

In der Damen-Bezirksliga 2 startete die TuSpo Bad Münder mit einem knappen 8:6-Heimtriumph über TTC Borstel II in die neue Saison. Der exakt 3:20 Stunden andauernde Krimi nahm ein glückliches Ende für die Badestädterinnen.

„Wir haben die Partie nach einem 5:6-Rückstand noch umbiegen können. Die Schlussphase hat uns viele Nerven gekostet“, so Teamchefin Gabriele Gahlstorf verlauten. Zur Matchwinnerin avancierte Sandra Hattwig. Sie gewann all ihre drei Einzel. Einen hervorragenden Eindruck hinterließen auch Rita Friedrich und Ersatzakteurin Daria Maric, die jeweils zweimal punkten konnten.

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