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Im Leistungsklassenderby geht es für beide Teams um den Klassenerhalt / VfB II mit Ladehemmung

Dritter Anlauf für TuSpo – Nienstedt

Fußball (nie). Zweites Derby in Folge für die TuSpo Bad Münder in der Leistungsklasse Hameln-Pyrmont: Am Sonntag (14 Uhr) kommt Nienstedt. Eimbeckhausen II tritt zum Reserven-Deuell in Pyrmont an (15 Uhr).

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TuSpo Bad Münder (10. Platz/11 Punkte) – Eintracht Nienstedt (13./3). Im vergangenen August war das Derby nach einer längeren Verletzungsunterbrechung wegen Dunkelheit abgebrochen worden, am ersten Wiederholungstermin fiel das Spiel aus. Im dritten Anlauf soll es nun endlich klappen. Bad Münder hat sich mit dem Sieg gegen Eimbeckhausen am vergangenen Wochenende etwas Luft im Abstiegskampf verschafft und will weiter klettern. Der neue TuSpo-Trainer Heiko Böhm war mit dem Ergebnis gegen den VfB zufrieden, spielerisch sieht er noch Steigerungsmöglichkeiten. Gegen Nienstedt seien aber auch keine Wunderdinge zu erwarten, da es aufgrund von Umstellungen noch am Spielfluss mangele. „Wir wollen auf jeden Fall einen Dreier nachlegen. Dann können wir befreit nach vorne schauen“, sagt TuSpo-Sprecher Wolfgang Heller.

Die Frage ist, wie sich Nienstedt in der Winterpause entwickelt hat. Kann sich das Schlusslicht überhaupt noch retten? Zum Ende der Hinrunde wirkte Coach Peter Hauke resigniert, er will aber sein Team weiter motivieren und am Leben halten. Die Vorbereitung verlief durchwachsen, da die Platzbedingungen kaum einen Trainingsbetrieb zuließen. Zudem beendeten Manuel Klandt und Andreas Busse nach schweren Verletzungen ihre Karrieren. Dennoch hat Hauke im Derby keine Personal-Probleme und gibt sich noch nicht geschlagen: „Wir wollen einen Punkt mitnehmen. Ich verlange von jedem Spieler hundert Prozent Einsatz.“

SpVgg Bad Pyrmont II (9./11) – VfB Eimbeckhausen II (12./8). „Es muss unbedingt ein Dreier her“, fordert VfB-Spielertrainer Bastian Fries. Der bemängelte nach dem 1:2 in Bad Münder wieder einmal die Chancen-Verwertung. „Das ist unser Manko, daran müssen wir weiter arbeiten. Ansonsten war ich in Bad Münder recht zufrieden.“ Bis auf den rot-gesperrten André Hoppe hat er alle Mann an Bord.

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