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Die „Gartencrew“ von Organisator Tim Müller gewinnt den Springer Nightcup in Bennigsen

Die Sieger sind immer die Gärtner

Bennigsen. Ajax Lattenstramm, Absturz United, TSG 1899 Besoffensein – die Namen der Hobbyteams lassen schon erahnen, dass beim 1. Springer Nightcup in der Bennigser Sülberghalle vor allem der Spaß im Vordergrund stand.

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Bennigsen. Ajax Lattenstramm, Absturz United, TSG 1899 Besoffensein – die Namen der Hobbyteams lassen schon erahnen, dass beim 1. Springer Nightcup in der Bennigser Sülberghalle vor allem der Spaß im Vordergrund stand. Das betonte auch Organisator Tim Müller: „Die Stimmung war ausgelassen, die Spiele fair undunterhaltsam“, sagt er, „als es in den K.o.-Spielen um die vorderen Plätze ging, wurde die Spielweise allerdings etwas rauer.“

Die Idee, ein Nachtfußballturnier zu organisieren, war Müller gekommen, als er in der Nähe von Leipzig selbst an einem teilnahm. „Da hatte ich einen ehemaligen Arbeitskollegen besucht. Wir wurden Zweiter und ich hatte sofort Lust, sowas in Springe auf die Beine zu stellen – denn hier gibt es nicht so viele Angebote für Leute in meinem Alter.“

Die Idee ging auf. Mehr als doppelt so viele Teams, wie er antreten lassen konnte, meldeten sich an. Er musste zehn Mannschaften auslosen. Auch bei den Zuschauern kam das Turnier an: „Grob überschlagen waren es 350 Personen in der Halle. Noch spät nach Mitternacht waren die Hallenränge sehr gut besetzt. Mit so einem Riesenansturm hätte ich niemals gerechnet“, sagt Müller, der mit seiner „Gartencrew“ – eine Truppe mit Freunden aus Leipzig, erweitert um Nikola Serra aus der U23 von Hannover 96 – das Turnier gewann. Im Finale setzten sie sich gegen „Daumen hoch“ um Jan Flügge, Sebastian Schierl und Luca Köneke vom FC Springe durch. Im Neunmeterschießen um den dritten Platz setzte sich „Axaj Lattenstramm“ mit FCE-Torjäger Steve Goede und Gestorfs Torwart Jan Howind gegen „Absturz United“ durch. Das Absturz-Team um Eldagsens André Gehrke hatte zu den Favoriten gehört, „für uns war es aber wirklich eine reine Spaßveranstaltung“, so Gehrke.

Den „Arschboke“-Wett-bewerb gewann Leon Kissau im Finale gegen Heinrick Eicke. Die weiteren Sonderpreise gingen an Lucas Brüning (Ajax Lattenstramm/bester Torjäger), Tony Miszler (Gartencrew/bester Mittelfeldstratege), Sebastian Schierl (Daumen hoch/bester Verteidiger), Dennis Scholz (TSG 1899 Besoffensein/bester Torwart), Laura Herbst (AS Rum/beste Spielerin) sowie an die reine Mädchenmannschaft „FC Femme Fatale“ für das beste Outfit.

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