weather-image
15°
Spielertrainer Sven Lakenmacher erwartet heute Abend beim HSV Insel Usedom einen heißen Tanz

Die Rückkehr der HF Springe zum Liga-Alltag

Handball (jab). Die Drittrunden-Partie im DHB-Pokal gegen Zweitligist Nordhorn am Mittwoch war für die HF Springe das vorläufige Saison-Highlight. Doch schon am heutigen Sonnabend (19 Uhr) geht es beim HSV Insel Usedom zurück zum Alltag in der 3. Liga Nord. „Das ist auch gut so“, sagt HF-Spielertrainer Sven Lakenmacher. Zeit zur Aufarbeitung des Pokal-Spiels blieb ohnehin nicht. Am Donnerstag wurde schon wieder trainiert, gestern fuhr bereits der Bus auf die Ostsee-Insel.

Zuletzt mit Wurfpech: Claus Karp stein. Foto: jab

Lakenmachers Enttäuschung über das Aus im Pokal „hält sich in Grenzen“. Er gewinnt der 26:34-Niederlage sogar etwas Positives ab: „Jetzt können wir uns hundertprozentig auf die Meisterschaft konzentrieren.“ Der Aufstieg in die 2. Liga genießt bei den Springern Priorität. Und das Spiel gegen Nordhorn hat – auch dem nach Lakenmachers Geschmack fast schon zu euphorisch gewordenen HF-Umfeld – gezeigt, „dass wir dafür noch viel arbeiten müssen“.

Usedom war im Vorjahr Vizemeister der Regionalliga Nordost, ist in dieser Saison aber nur mäßig aus den Startlöchern gekommen. 6:6 Punkte stehen zu Buche – nur zwei davon holten sie zu Hause. Zweimal, so auch zuletzt gegen Tarp, verloren sie in eigener Halle mit nur einem Tor Unterschied. „Die werden an ihre Grenzen gehen“, glaubt Lakenmacher daher, „und sie haben ein frenetisches Publikum im Rücken.“

In der Abwehr steht Usedom ähnlich kompakt wie Nordhorn. Viele Tore über den Kreis, wie im letzten Punktspiel gegen Beckdorf, erwartet Lakenmacher daher nicht. „Wir müssen aus dem Rückraum gefährlich sein“, sagt er.

Das war Claus Karpstein zuletzt nicht. Der Linkshänder im rechten Springer Rückraum schoss gegen Beckdorf und Nordhorn etliche Fahrkarten. Er genießt aber das Vertrauen des Trainers. „Er ist die Nummer 1 auf seiner Position“, sagt Lakenmacher. „Aber auch er muss weiter an sich arbeiten, damit er wieder mehr Torgefahr ausstrahlt.“

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare