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Springe empfängt in der ersten Runde Traditionsklub GWD Minden / „Interessante und lukrative Sache“

DHB-Pokal: HF ziehen „eins der besseren Lose“

Handball (jab). Attraktives Los für die HF Springe in der ersten Runde des DHB-Pokals: Der Drittligist empfängt am Wochenende 21./22. August den Erstliga-Absteiger GWD Minden, der mit Macht zurück will ins Oberhaus. „Das ist eines der besseren Lose“, sagt HF-Manager Dennis Melching zum Duell mit dem Deutschen Meister von 1971 und 1977.

Operiert: Daniel Deutsch. Foto: nie

Die Erstligisten steigen erst in der zweiten Runde in den Wettbewerb ein. Die ganz attraktiven Gegner, die volle Hallen versprechen, sind zum Auftakt daher selten. Die Springer haben es mit dem westfälischen Traditionsklub, der von dem Schweden Ulf Schefvert trainiert wird, also gut getroffen. „Das ist für uns eine interessante und hoffentlich lukrative Sache“, sagt Melching, der für Anfang August ein Testspiel gegen GWD geplant hatte. „Das ist schon abgesagt“, erklärt er.

Die Favoritenrolle liegt „eindeutig nicht bei uns, wenn Minden mit der vollen Truppe antritt“, sagt Melching. Minden habe eine „super Mannschaft“. Zur kommenden Saison wechselt der 100-fache schwedische Nationalspieler Dalibor Doder, der zuletzt bei Ademar León in Spanien unter Vertrag stand, an die Weser. Zuvor hatten die Mindener mit Kreisläufer Carl Johan Andersson bereits einen weiteren Schweden, der zuletzt in der spanischen Liga spielte, verpflichtet.

Die Springer steigen am kommenden Donnerstag in die erste Phase der Vorbereitung auf die kommende Saison ein. Vorerst nicht dabei – zumindest nicht am Ball – ist Torjäger Daniel Deutsch, der sich eine Operation am Ellenbogen unterziehen musste. Am morgigen Dienstag kommt der neue Kader erstmals zum Kennenlernen im Klubheim zusammen. Dann stellen sich auch die Zugänge Frank Habbe, Jannis Fauteck (beide Burgdorf), Claus Karpstein (Anderten) und Arne Bischoff (Großburgwedel) ihren künftigen Teamkollegen vor.

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