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Bison-Damen beim Bundesliga-Auftakt mit Rumpfkader zum Aufsteiger

Dezimiert nach Gera

Eldagsen. Bei Aufsteiger RSC Gera beginnt am heutigen Sonnabend (19 Uhr) die Bundesliga-Saison für die Rollhockey-Damen des SC Bison Calenberg. „Normalerweise ist das ein Pflichtsieg“, sagt Trainer Milan Brandt, der angesichts seines dezimierten Kaders aber mit Respekt nach Gera fährt.

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Kapitänin Britt-Stina Johansson und Anna Hartje, die Torschützenkönigin der vergangenen Bundesliga-Saison, sind im Training zusammengerauscht. Johansson brach sich dabei das Nasenbein und wird nur im Notfall spielen. Hartje hatte sich bei dem Zusammenprall eine Gehirnerschütterung zugezogen, ist mittlerweile aber wieder fit. Sie wird mit Nationalmannschaftskollegin Kim-Alina Henckels, Jana Johansson und Annike Hasenheit die Startformation bilden, weil auch Lisa Dobbratz (Beruf) und Emma Schulze (Klassenfahrt) ausfallen.

„Es wird nicht einfach, ich traue aber auch diesem Kader drei Punkte zu“, sagt Brandt, der in diesem Jahr oben mitspielen will. „Wir peilen den zweiten Platz an“, sagt er. Iserlohn ist erneut der Titelfavorit, auch Düsseldorf sieht der Bison-Coach wieder auf einem der vorderen Plätze. Vorjahres-Vizemeister Cronenberg schätzt er nach dem Abgang einiger Routiniers nicht mehr so stark ein. Recklinghausen, Herten/Lichtstad, Darmstadt und Wuppertal komplettieren das Feld in dieser Saison.

Vorerst zerschlagen hat sich der erhoffte Wechsel von Nationaltorhüterin Christina Klein, die nach mehreren Jahren in Spanien nach Deutschland zurückgekehrt ist. Bison-Chef Klaus Johansson hatte gehofft, sie nach Eldagsen lotsen zu können. „Sie will erstmal wieder ankommen in Deutschland“, sagt Brandt, „einen neuen Verein hat sie aber noch nicht.“

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