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Jetzt droht der Absturz in die unbedeutende 3. Liga

Desaster für Springe 52 nach desolaten Auftritten

Kegeln (ndz). Desaster in der 2. Bundesliga auf Bohlebahnen für die Kegler von Springe 52. Insgesamt vier Heimpunkte wurden gegen Oldenburg und Lübeck abgegeben und damit droht der bittere Gang in die unbedeutende 3. Liga auf Verbandsebene.

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Bereits im Duell mit dem Tabellenletzten KSK Oldenburg/Holstein lagen die Nerven teilweise blank bei den Gastgebern und beim letztlich glücklichen 5334:5324 (2:1, 40:38) wurde der wichtige Zusatzpunkt abgegeben. Karl-Heinz Bitter (894), Uve Bartsch (900), Uwe Gottschalk (876), Lothar Deutscher (897), Werner Blödorn (882), und Wolfgang Stiffel (885) waren für diesen Auftritt verantwortlich.

Mit einer starken Präsentation scheint die SGV Lübeck die 15 Jahre währende Zugehörigkeit der Kegler vom Deister zur 1. und 2. Bundesliga zu pulverisieren. Beim bis zum letzten Wurf heiß umkämpften 5326:5328 (0:3, 42:36) kamen die Gastgeber nie richtig ins Spiel und mussten den Marzipanstädtern nicht unverdient den Erfolg überlassen. Den Spielen von Karl-Heinz Bitter (875) und Uve Bartsch (879), beide erzielten 40 Holz weniger als tags zuvor, sowie Uwe Gottschalk (894), Lothar Deutscher (898), Ditmar Knörenschild (889) und Werner Blödorn (891) setzte Lübeck eine geschlossene Mannschaftsleistung sowie das nicht für möglich gehaltene Ergebnis von Nationalspieler Holger Trojahn (910) entgegen.

„Die Mannschaft hat dem Druck des unbedingt gewinnen zu müssen leider nicht stand gehalten“, bilanzierte ein enttäuschter Sportwart Jürgen Ketelhake.

Zwar rangiert Springe 52 (14:16 Punkte) zum Jahreswechsel auf dem sechsten Rang, aber mit der Hypothek von vier Minuspunkten belastet und der hinlänglich bekannten Auswärtsschwäche, kann der drohende Abstieg nur noch auf wundersame Weise verhindert werden.

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