weather-image
Tischtennis: Nienstedt Favorit bei der TuSpo-Reserve / Bennigsen III zum Topspiel beim SVA II

Derbys in Bad Münder und Altenhagen

Die TuSpo Bad Münder II empfängt am Freitagabend Eintracht Nienstedt zum Derby der 1. Bezirksklasse: „Wir sind krasser Außenseiter“, sagt TuSpo-Kapitän Ingmar Baumgardt. Zum Nachbarschaftsduell kommt es am Sonntag auch eine Klasse tiefer: Die Reserve des SV Altenhagen empfängt den FC Bennigsen III.


Springe/Bad Münder. Fairplay ist beim Tischtennis keine Seltenheit. Auch die Bezirksliga-Herren der TuSpo Bad Münder haben jetzt davon profitiert. Frank Müller und Sven Grothe meldeten sich für das Spiel bei der TS Rusbend am Freitag krank. Eigentlich kein Problem, doch die zweite und dritte Mannschaft sind zeitgleich im Einsatz. „Es hätte die beiden unteren Mannschaften enorm geschwächt, hätten sie Spieler an uns abgeben müssen. Deshalb haben wir darum gebeten, die Partie zu verlegen. Rusbend war sofort einverstanden“, erklärt Bad Münders Teamchef Johannes Waßmuth. Einziger Wermutstropfen: Die TuSpo muss wegen der Verlegung 20 Euro Ordnungsgebühr an den Bezirksverband überweisen.

Dank der Rusbender Hilfe kann die TuSpo-Reserve das Derby der 1. Bezirksklasse 3 gegen Eintracht Nienstedt in kompletter Besetzung bestreiten. „Wenn Nienstedt bei uns ebenfalls in Bestformation aufläuft, sind wir trotzdem krasser Außenseiter. Besonders im Spitzenpaarkreuz verfügt Nienstedt mit Christian Busse und Alexander Zick über zwei Ausnahmeakteure“, sagt Kapitän Ingmar Baumgardt.

In der 2. Bezirksklasse 12 kommt es ebenfalls zum Derby: Spitzenreiter SV Altenhagen II empfängt den FC Bennigsen III, der auf Platz 3 liegt. „Altenhagen ist klarer Favorit. Vorteile sehe ich für uns im mittleren Drittel. Wir können nur überraschen, wenn wir im unteren Paarkreuz das eine oder andere Spiel gewinnen“, sagt FCB-Sprecher Andreas Wolff.

Damen-Bezirksoberligist TuSpo Bad Münder wartet in dieser Saison noch auf den ersten Sieg. In der Vorrunde holte das Schlusslicht lediglich zwei Unentschieden gegen den TSV Hachmühlen und den Post SV Bad Pyrmont. Zum Rückrundenstart hängen die Trauben für die Münderanerinnen beim Tabellen-Sechsten BW Salzhemmendorf ebenfalls hoch. „Aber unsere Damen sind trotz der schlechten Platzierung immer noch motiviert“, sagt Abteilungsleiter Waßmuth.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare