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Der 14. April: Für Bennigsen „ein historisches Datum“

Die Tischtennis-Herren des FC Bennigsen haben es geschafft. Mit einem 9:2-Erfolg am letzten Spieltag beim TTV Seelze III sicherten sie sich den Titel in der Bezirksoberliga und schlagen damit im kommenden Jahr in der Landesliga auf – der größte Erfolg der Vereinsgeschichte.

Das Bennigser Meisterteam dürfte seine Aufstiegs-T-Shirts so bald nicht ausziehen, sitzend von links: Daniel Martin, Holger Pfeiffer, Georg Petzold, Lennart Schumann und Jan Pulka. Dahinter: Udo Zlobinski. Foto:FC Bennigsen
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Im Anschluss schaffte die zweite Mannschaft mit einem 9:6-Erfolg gegen Misburg den direkten Klassenerhalt in der Bezirksliga – danach startete die lange Party-Nacht, wie FCB-Spartenleiter Robin Hrassnigg im Interview erzählt.

An den 14. April 2018 werden Sie noch lange zurückdenken, stimmt’s?

Das ist ein historisches Datum für uns. Es war ein super Tag. Schon in Seelze waren 30 Bennigser dabei. Beim Spiel der Zweiten in Bennigsen waren es dann bestimmt 70. Und danach haben alles zusammen um Klubheim gefeiert. Es ging, glaube ich, bis fünf Uhr morgens.

Kein Wunder, Sie haben ja wirklich alle Ziele erreicht mit dem Aufstieg der Ersten und dem Klassenerhalt aller anderen Herren-Mannschaften im Bezirk.

Das stimmt, und wenn alles optimal läuft, schafft es die siebte Herren über die Relegation noch in die Kreisliga – das ist ja auch eine gute Option für die Jugend.

Im vorigen Jahr ist die Erste noch knapp am Aufstieg gescheitert. Warum hat es diesmal geklappt?

Grundsätzlich durch die Kompaktheit des Teams. Und ganz klar, weil diesmal auch das untere Paarkreuz stabil gepunktet hat. Dass Udo Zlobinski vor der Saison dazugekommen ist, hat im unteren Drittel für Ruhe gesorgt.

Sie mussten oft mit Ersatz spielen, weil Oliver Stamler als Landestrainer häufig verhindert war.

Das stimmt, deshalb holen wir für die Position auch einen Neuen. Oli hat kein Problem damit, in die Zweite zu gehen.

Bleibt es bei einem Zugang?

Ja, wir werden die Aufstiegsriege nicht auseinanderreißen.

In der Saison 2009/2010 hatdie Erste noch in der 2. Bezirksklasse gespielt. Seitdem geht es steil bergauf. Wenn es in dem Tempo weitergeht, spielt ihr in zehn Jahren in der 2. Liga.

Nein, nein, das ist nicht das Ziel. Wir wollen Schritt für Schritt und gesund wachsen. Wir setzen weiter intensiv auf die Jugend. Für einen wie unser großes Talent Moritz Thun ist die Landesliga schon eine Perspektive. Das Ziel für die kommende Saison ist ganz klar der Klassenerhalt.

Die Damen sind in der Rückrunde der Bezirksliga durchgereicht worden. Was war da los?

Carmen Kammer ist nach Leipzig gezogen, Tanja Luppino ist schwanger. Das hat die Mannschaft spielerisch nicht verkraftet. Aber sie hat den Klassenerhalt ja geschafft, das war das Ziel.

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