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Oldenburg/Sünteltal verkauft sich teuer gegen Erstligist Jena und macht Niederlage in Essen vergessen

Das Pokal-Aus tut den SG-Rollis nicht weh

Rollstuhlbasketball (jab). Sie wollten Wiedergutmachung für die schwache Leistung zuletzt in der 2. Liga gegen Essen betreiben – das ist der SG Oldenburg/Sünteltal in der ersten Runde des DRS-Pokals in Berlin gegen die Jena Caputs gelungen. Zwar unterlag die SG 51:61 (31:24), hielt gegen den Erstligisten aber bis kurz vor Schluss mit.

Kapitän Michael Möllenbeck spielte stark.

Drei Minuten vor dem Ende hatte Thomas Schröder mit seinem Treffer die SG noch einmal mit 51:49 in Führung gebracht. Doch die Caputs konnten noch zulegen, während bei den Sünteltalern die Kräfte schwanden. SG-Sprecher Martin Kluck war trotzdem zufrieden: „Wichtig war, dass wir als Team wieder funktioniert und die vielen Fehler im Spielaufbau abgestellt haben“, sagt er.

Die SG hatte gut in die Partie gefunden und lag zum Ende des ersten Viertels nur 13:15 hinten. Zu Beginn des zweiten Durchgangs setzte sich Jena dank einer Treffer-Serie des österreichischen Nationalspielers Mehmet Hayilri, der von der SG-Abwehr kaum in den Griff zu kriegen war, auf 20:13 ab. Es folgte die stärkste Phase der Sünteltaler, die mit zwölf Punkten in Folge die Führung übernahmen und sie bis zur Pause nicht mehr abgaben.

Es blieb auch in der zweiten Hälfte ein Spiel auf Augenhöhe. Jena war jedoch im Abschluss konsequenter, holte Punkt um Punkt auf und schaffte schließich noch die Wende. Im Entscheidungsspiel um den Einzug ins Viertelfinale setzte sich der Erstligist auch knapp gegen Zweitliga-Aufsteiger Paderborn durch.

SG: Kluck (20), Möllenbeck (10), Caglar (8), Schröder (8), Heise (5), Kavazis, Gößling, Rahmouni-Alami.

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