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Coors verlässt die HF Springe am Saisonende

SPRINGE. Das letzte Auswärtsspiel ist zugleich das letzte Derby für die Handballfreunde Springe in der 3. Liga Ost. Am Sonnabend (19.30 Uhr) treten sie bei der HSG Burgwedel an.„Wir wollen unbedingt gewinnen“, sagt Tim Coors. Der Linkshänder streift in Großburgwedel zum vorletzten Mal das HF-Trikot über.

Nach drei Jahren in Springe kehrt Tim Coors zurück zu seinem Heimatverein HSG Delmenhorst. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Coors verlässt die Springer nach drei Jahren. Ab der kommenden Saison spielt der 28-Jährige wieder für seinen Heimatverein HSG Delmenhorst in der Oberliga. „Ich habe zehn Jahre lang jedes zweite Wochenende fast nur im Bus gesessen“, sagt Coors, „jetzt verschieben sich die Prioritäten auf Familie und Freunde.“ Er zieht nach Hamburg, wo auch seine Freundin wohnt. Sein Chemie-Studium in Hannover schließt er im kommenden Semester ab, danach geht es auf Jobsuche.

Die Delmenhorster, wo Coors bei den Minis begonnen und bis zum vorletzten A-Jugendjahr gespielt hat, haben ehrgeizige Ziele. In drei Jahren wollen sie in der 3. Liga spielen – Coors soll sie dorthin führen. „Das Projekt will ich unterstützen“, sagt er, „aber ob ich dann auch mit hoch gehe, weiß ich noch nicht.“

Zunächst stehen die letzten beiden Saisonspiele mit den Handballfreunden an. Die Luft ist aus dem Derby heute in der Halle auf der Ramhorst noch nicht raus, denn Burgwedel will mit einem Sieg noch die Chance auf Platz 6 und damit die DHB-Pokal-Teilnahme wahren. Bei Springe dürfte da nichts mehr anbrennen, ein Punkt aus den letzten beiden Partien würde reichen – und zum Abschluss am nächsten Sonntag kommt Schlusslicht Kirchzell an die Harmsmühlenstraße. Sogar Platz 3 ist noch drin für die HF. „Wir haben in den letzten Wochen gute Spiele gemacht, obwohl wir mit erheblichen Verletzungssorgen zu kämpfen hatten. Nun wollen wir in Burgwedel nachlegen und die Saison positiv beenden“, sagt HF-Coach Oleg Kuleshov.

Die Springer müssen für den Rest der Saison auf Nils Eichenberger (Leistenbruch) und Maximilian Kolditz, der wegen einer Bänderverletzung am linken Handgelenk operiert wurde, verzichten. Auch bei Kolditz stehen die Zeichen offenbar auf Abschied. Zwar hatte der Linksaußen vor der Saison seinen Vertrag in Springe bis 2019 verlängert. Es hält sich jedoch das Gerücht, dass er aus beruflichen Gründen kürzer treten will.

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