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Christian Marx beendet seine aktive Laufbahn

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VON DIETER GÖMANN

ELDAGSEN. Der FC Eldagsen hat den ersten Abgang der Saison zu verzeichnen, der gleichzeitig auch der erste Neuzugang im Team „Drumherum“ ist: Christian Marx beendet seine Zeit als Spieler in der Landesliga-Mannschaft nach fünf Jahren und wird zukünftig als Co-Trainer neben Michael Wehmann agieren. Und dieses nicht nur bei den Punktspielen an der Seitenlinie, sondern darüber hinaus auch im allgemeinen Trainingsbetrieb.

Seit zwei Wochen ist Christian Marx bereits in seinem neuen Amt. Die Entscheidung dazu fiel in einem Gespräch mit dem FCE-Coach Michael Wehmann einige Tage nach seinem Platzverweis bei der 0:5-Heimniederlage gegen SV B-E Steimbke. Der Gedanke, einen Einstieg als Trainer zu suchen, hatte bei dem Mittelfeldspieler schon länger eine Rolle gespielt hat. Zahlreiche Sprunggelenkverletzungen warfen „CM17“ – so sein Kurz-Markenzeichen – regelmäßig zurück und haben die Entscheidung am Ende leicht gemacht.

„Eigentlich habe ich schon in der Rückrunde des vergangenen Spielajhres mit dem Gedanken gespielt, meine aktive Laufbahnt zu beenden. Jetzt habe ich die Chance, herauszufinden, ob mir die Arbeit als Trainer Spaß mach“, so Marx.

„Aus der Mannschaft gab es für den Schritt durchgehend positives Feedback, außer, dass man nicht ausgerechnet nach dem ersten Platzverweis aufhören könne.“, kommentiert Marx seine eigene Entscheidung.

Bisher stehen seit der Amtsübernahme sechs Punkte aus den Spielen gegen den Oberliga-Absteiger VfL Bückeburg und am vergangenen Wochenende gegen dem Heesseler SV auf dem Konto der Mannschaft. „Vielleicht tut es dem Team gut, dass ich nicht mehr als Spieler dabei bin“, sieht Marx seine neue Rolle lachend als nicht entscheidend.

Wir freuen uns, dass es dem FC Eldagsen erneut gelungen ist, einen Spieler langfristig in den Verein einzubinden und wünschen viel Erfolg mit der neuen Aufgabe“, beurteilt FCE-Vorsitzender Karl-Heinz Westenfeld die Veränderung von Christian Marx in den Bereich der Trainergarde.

Auch Trainer Michael Wehmann kann die Entscheidung von Christian Marx nur gutheißen. „Ich habe großen Respekt vor seiner Entscheidung und Selbstkritik, sich nach der vergangenen Saison mit den vielen Verletzungen und dem Verlauf dieser Saison so zu entscheiden.“ Marx wird die verwaiste Co-Trainer-Position nach dem Fortgang von Sven-Erik Nold einnehmen. „Die Mannschaft und ich begrüßen seinen Schritt. Es ist nicht nur eine Entlastung für uns, sondern bringt uns weiter. Vor allem wird das Team um das Team weiterentwickelt“, so Wehmann.

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