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TT-Stadtmeisterschaft: Altenhägener im Herrenfinale unter sich

Blume wehrt Emrichs Angriff ab

Völksen. Erst im Finale musste Friedrich Blume richtig kämpfen. Er wehrte den Angriff seines Altenhägener Teamkollegen Martin Emrich aber ab und wurde zum vierten Mal in Folge Springer Tischtennis-Stadtmeister in der offenen Herrenklasse.


Völksen. Erst im Finale musste Friedrich Blume richtig kämpfen. Er wehrte den Angriff seines Altenhägener Teamkollegen Martin Emrich aber ab und wurde zum vierten Mal in Folge Springer Tischtennis-Stadtmeister in der offenen Herrenklasse. Bei den Damen holte sich Martina Fieber vom gastgebenden TTC Völksen zum insgesamt 16. Mal den Titel, nachdem sie in den beiden Vorjahren Carmen Kammer vom FC Bennigsen den Vortritt lassen musste.

Der Belag des Schlägers der 51-jährigen Fieber entnervte im Finale ihre halb so alte Konkurrentin Julia Juschkewitz vom FC Bennigsen. Fieber spielt mit „Noppe“, für Juschkewitz ungewohnt. „Das ist wie aus einem anderen Zeitalter, wie ein anderer Sport. Aber es ist ja nicht verboten, deshalb war es auch verdient““, sagte die 25-Jährige. „Sie hat ja nicht zum ersten Mal gegen mich gespielt, eigentlich weiß sie, wie es geht“, sagte Fieber nach dem 11:6, 11:7, 11:1-Erfolg. Kammer gewann das Spiel um den dritten Platz gegen Sonja Kollrich von Concordia Alvesrode in fünf Sätzen. „Ich bin froh, dass ich ganz gut durchgekommen bin“, sagte die Titelverteidigerin, „ich habe mich schlapp gefühlt.“

Trösten konnten sich Kammer und Juschkewitz mit dem Doppeltitel nach einem klaren Endspielsieg gegen Fieber und Heike Felis. „Das war unser Ziel, nachdem wir im vorigen Jahr gegen die beiden untergegangen sind“, so Kammer.

  • Altenhagens Friedrich Blume holt sich zum vierten Mal in Folge den Titel der offenen Herrenklasse.

Bei den Herren waren nur 15 Akteure am Start. Bis auf Jan Pulka fehlte dabei die Bennigser Bezirksoberliga-Mannschaft. So verlängerte der SV Altenhagen sein Titel-Abo, obwohl Eric Engelhardt überraschend schon in der Gruppenphase scheiterte. Friedrich Blume spielte sich dagegen souverän ins Finale, während sich Emrich durch die Trostrunde kämpfte, wo er nach einem dramatische Fünfsatz-Match gegen Pulka das Endspiel erreichte. Dort feierte er einen glatten Sieg gegen Bennigsens Robin Hrassnigg, gegen den er in der Hauptrunde noch verloren hatte.

Im Finale sah es nach einem glatten Gang für Blume aus, der schon 2:0 führte, dann aber den Faden verlor. Emrich gewann noch 3:2. „Ich war zu passiv“, sagte Blume. Es war seine erste Niederlage, deshalb gab es wegen des doppelten K.o.-Systems ein weiteres Endspiel. Diesmal spielte Blume aggressiver und gewann souverän mit 3:1 – auch, weil bei Emrich langsam die Kräfte nachließen. Gemeinsam gewannen die beiden übrigens auch die Doppelkonkurrenz vor ihren Teamkollegen Helge Rösner/Eric Engelhardt.

Beim Herren-Rahmenturnier für Spieler bis einschließlich Kreisliga setzte sich Inga Prelle vom TSV Gestorf durch. Im Viertelfinale gegen ihren Bruder Jens Bruhn und im Halbfinale gegen Jugendspieler Florian Zucknick vom FC Bennigsen gewann sie jeweils in fünf Sätzen. Im Endspiel hatte sie dann keine Mühe beim 3:0 gegen Bennigsens Sebastian Faber. Das Doppel gewannen Heiko Meyer und David Hoffmann aus Bennigsen. Kurios: Meyer spielt wegen einer Schulterverletzung erst seit der vorigen Saison mit links.

Bei den Senioren verteidigte Gerhard Baumecker von der SG Lüdersen seinen Titel – im Einzel wie auch im Doppel an der Seite von Erwin Delekat. Den Wanderpokal des Sportrings für den besten Verein gewann einmal mehr der FC Bennigsen.

Die nächste Stadtmeisterschaft steigt am 7. und 8. Januar 2017.

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