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Springer Verein richtet in Groß Berkel die Deutschen U13-Meisterschaften aus / Cronenberg siegt

Bison-Nachwuchs ohne Spielpraxis chancenlos

Rollhockey (gö). Die Deutschen Meisterschaften der U13 wurden eine sichere Beute für den RSC Cronenberg. Bei den in Groß Berkel vom SC Bison Calenberg ausgerichteten Titelkämpfen dominierte das Team aus Westdeutschland die gesamte Konkurrenz und sicherte sich ungeschlagen den Titel. Die Bisons mussten nach nur einem Sieg mit dem sechsten und vorletzten Platz vorlieb nehmen.

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Als Mit-Gastgeber des zweitägigen Turniers fungierte der VfR Aerzen, der den Bisons gemeindam mit den Verantwortlichen des Fleckens Aerzen die Durchführung ermöglichte. Für den VfR-Vorsitzenden Dirk Spatz war es etwas Besonderes, eine Sportart präsentieren zu können, die vor Ort noch unbekannt ist, sich demnächst aber auch im VfR-Angebot wiederfinden soll.

Die zahlen- und leistungsmäßige Übermacht der Vereine aus Westdeutschland drückte den Titelkämpfen den Stempel auf. Hinter dem siegreichen Team vom RSC Cronenberg belegte die IGR Remscheid aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber dem RSC Darmstadt (beide 8:4 Punkte) den zweiten Platz. Auf dem vierten Platz folgte der HSV Krefeld (6:6) vor der RESG Walsum (4:8). Schlusslicht hinter den Bisons wurde Germania Herringen. Gegen die Herringer hatten die Gastgeber zum Auftakt mit 4:0 ihren einzigen Sieg gefeiert, danach waren sie weitgehend chancenlos. Gegen Cronenberg unterlagen sie allerdings nur knapp mit 3:4.

„Es war zu erwarten, dass unsere Mannschaft einen schweren Stand haben würde“, sagte SC-Manager Klaus Johansson. Die fehlende Übungs- und Spielpraxis aufgrund des Großbrands der eigenen Halle in Springe sei die Hauptursache gewesen. „Bei entsprechender Vorbereitung hätten wir uns schon hinter den drei führenden Vereinen platzieren können“, so Johansson.

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